Kuschelhormon belebt alte Beziehungen

17. Oktober 2015, 07:30
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Omaha – Im Journal "Frontiers in Behavioral Neuroscience" berichten Forscher der Universität Nebraska, wie sich das als "Kuschelhormon" bekannt gewordene Oxytocin, das emotionale Bindungen stärkt, auf das Zusammenleben auswirken kann. Die Wissenschafter verabreichten Weißbüschelaffen das Hormon via Nasentropfen und brachten sie dann mit ihren jeweiligen Langzeitpartnern zusammen.

Und siehe da: Ohne dass sie ihr eigenes Verhalten sichtbar veränderten, schienen hormonbehandelte Tiere auf ihre Partner plötzlich viel attraktiver zu wirken, das Ausmaß an körperlicher Nähe nahm deutlich zu. Paare, denen man nur ein Placebo verabreicht hatte, blieben hingegen ihrer gewohnten Routine verhaftet. (jdo, 17.10.2015)

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