Auch evangelische Kirche kritisiert nun Grazer FPÖ scharf

16. Oktober 2015, 17:41
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Superintendent Hermann Miklas wirft Blauen in der Asyldebatte "Verleumdung" vor.

Graz – Im Streit zwischen dem Propst der katholischen Stadtpfarrkirche in Graz und der Grazer FPÖ wegen der blauen Stadtzeitung Der Uhrturm – der Standard berichtete – , meldete sich nun auch der Superintendent der evangelischen Kirche in der Steiermark, Hermann Miklas, zu Wort.

Er gibt dem Kollegen von der katholischen Kirche volle Schützenhilfe und verwehrt sich auch gegen den Appell der Blauen, der Stadtpfarrpropst habe sich zu Unrecht in die Debatte eingemischt. In seinem Brief an den FPÖ-Gemeinderatsklub wirft auch Miklas der FPÖ vor Ängste vor Flüchtlingen bewusst zu schüren, ohne den Kontakt zu ihnen zu suchen. Miklas schreibt weiter, dass die FPÖ Verleumdung betreibe und das sei "noch keine politische Frage im engeren Sinn, sondern primär eine moralisch-ethische Frage. Und deshalb melden sich Kirchenvertreter in dieser Angelegenheit zu Wort". (cms, 16.10.2015)

  • Brief des Superintendenten Hermann Miklas als PDF.

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