Early Access: Fluch oder Segen für Spielentwickler?

17. Oktober 2015, 10:00
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Insert Moin spricht mit Herstellern über den Verkauf unfertiger Spiele als Geschäftsmodell

"Early Access" ist ein Vertriebsprogramm, bei dem Hersteller ihre Werke noch in der Produktionsphase (Pre-Alpha oder Alpha) zum Verkauf anbieten können. Damit kann einerseits die laufende Entwicklung finanziert werden. Andererseits erhalten Spieler wiederum (oft zum vergünstigten Preis) bereits Monate vor dem offiziellen Verkaufsstart Zugang zu einem Spiel.

Aus Sicht der Konsumenten, ist das kein unumstrittenes Modell. Zahlt man doch für Produkte, deren Fertigstellung letztendlich nicht garantiert werden kann. Erfolgreich ist es dennoch, wie vor allem die Plattform Steam mit millionenfach verkauften Early-Access-Games zeigt.

Wie sehen also Entwickler das boomende Geschäft mit unfertigen Games? Ein Segen, oder doch auch ein Fluch? Insert Moin spricht mit Robin Kocaurek von Klonk Games, die an "Shift Happens!" arbeiten. Außerdem Thomas Häuser und Timo Schiller von Funatics, deren "Valhalla Hills" seit einigen Wochen im Early-Access-Status veröffentlicht wurde. (red, 17.10.2015)

Der Originalbeitrag "IM1411: Le Brunch – (Un)Sinn von Early Access" ist auf insertmoin.de erschienen.

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Im Audio-Podcast Insert Moin von Manuel Fritsch, Michael Cherdchupan und Daniel Raumer werden aktuelle Games und Spielethemen mit Gästen aus der Branche besprochen. Unterstützen kann man die drei geschäftigen Podcaster über die Patreon-Kampagne von Insert Moin.

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