Syrerin fuhr mit vermutlich totem Kind im Bauch nach Deutschland

14. Oktober 2015, 13:43
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Attest eines österreichischen Arztes vorgewiesen

München/Passau – Mit einem vermutlich toten Kind im Bauch ist eine schwangere Syrerin offenbar von Österreich weiter nach Deutschland gefahren. Während einer Kontrolle am Bahnhof in Passau habe die 47-Jährige das Attest eines österreichischen Arztes gezeigt, wonach bei dem Ungeborenen keine Herztöne mehr feststellbar waren, teilte die deutsche Bundespolizei am Mittwoch mit.

Die Beamten verständigten daraufhin den Rettungsdienst und ließen die Frau ins Passauer Klinikum bringen. Ihr gehe es den Umständen entsprechend gut, sie sei mittlerweile entlassen worden. Das ungeborene Kind sei aber tot gewesen, sagte ein Sprecher der Behörde.

Zug nach Passau

Wann und wo der Arzt das Attest über die fehlenden Herztöne ausgestellt hatte und in welchem Schwangerschaftsmonat die Frau war, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Sie war mit sechs Landsleuten im Zug nach Passau gesessen. Polizisten hatten die Gruppe am Montag kontrolliert und waren dabei auf die Frau aufmerksam geworden. (APA, 14.10.2015)

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