Hewlett-Packard will in Deutschland bis zu 1.500 Stellen auslagern

14. Oktober 2015, 12:04
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IT-Dienstleister sollen umgesetzt werden

Der Computer-Riese Hewlett-Packard will in Deutschland nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur 1.000 bis 1.500 Stellen an andere IT-Dienstleister auslagern. Betroffen sei der Bereich Enterprise Services in Deutschland, der sich mit IT-Outsourcing, Beratung und dem IT-Projektgeschäft befasst, bestätigte ein Firmensprecher auf Anfrage.

Information für die Mitarbeiter

Der Konzern hat am Mittwoch die Mitarbeiter über die Pläne informiert. Sie sollen zum 1. Juli 2016 umgesetzt werden. HP wolle mit anderen Firmen einen Lieferverbund für Outsourcing gründen, um flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können. Mit welchen Firmen der Konzern zusammen arbeiten wird und wie die Auslagerung aussieht, sei noch nicht entschieden. Darüber will der Konzern in den kommenden Wochen mit dem Betriebsrat beraten. "Wir suchen nach Dienstleistern, die für uns einen Teil der Lieferkette übernehmen können", sagte der Sprecher.

Deutschlandweit beschäftigt HP noch etwa 9.000 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten. Das Vorhaben stehe in Einklang mit der globalen Strategie von HP, sagte der Sprecher. Im Zuge seiner Aufspaltung will der IT-Konzern noch einmal bis zu 30.000 weitere Arbeitsplätze weltweit streichen. Das hatte der Konzern Mitte September angekündigt. HP ist gerade dabei, einen bereits 2012 eingeleiteten Abbau von 55.000 Arbeitsplätzen abzuschließen. Zuletzt hatte HP gut 300.000 Beschäftigte. (APA, 14.10. 2015)

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