Wahlversprechen Arbeitsplätze: Was bringt Verbesserung in Wien?

20. Oktober 2015, 14:08
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Die Wahl ist geschlagen, alles zurück auf Anfang. Mit den Wahlprogrammen welcher Koalition würde sich etwas bewegen?

In Wien liegt die Arbeitslosenquote weit über dem Bundesschnitt, Ende September waren fast 150.000 Menschen (inklusive Schulungsteilnehmern) in der Bundeshauptstadt arbeitslos. Etwas mehr als 37 Prozent aller Jobsuchenden in Österreich wohnen in Wien.

Alle Parteien versprechen Besserung

Noch ist offen, wie die Koalition in Wien aussehen wird, eines ist aber jetzt schon klar: Jede Partei heftet sich eine Senkung der Arbeitslosigkeit ans Revers. Sie wollen Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen – alle auf ihre Weise.

Die Neos sprechen sich für die Vereinfachung von Unternehmensgründungen aus, "GmbH Zero" ohne Stammkapital. Die Grünen versprechen zehntausende Green Jobs mittels eines "Grünen Investitionsprogramms". Bei der ÖVP ist von 25.000 neuen Arbeitsplätzen die Rede, in erst zu schaffenden "Tourismuszonen" soll die Sonntagsöffnung erlaubt werden. Abseits der Forderung, keine neuen Arbeitssuchenden ins Land zu lassen, will die FPÖ die Wirtschaft durch Förderungen für Klein- und Mittelbetriebe und eine Senkung der Lohnnebenkosten in Schwung bringen.

Und die Wahlgewinnerin?

Die SPÖ spricht sich etwa für Steueranreize für Firmen aus, die langfristige Investitionen in Wien planen. Eine weitere Forderung: gerechte Löhne für alle, niemand soll ausgegrenzt werden – so sagt es zumindest ihr Wahlprogramm. Auch bei den öffentlichen Investitionen wird angesetzt, Stichwort: Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, sozialer Wohnbau.

Konkrete Lösungsvorschläge gesucht

Welche Ratschläge zur Eindämmung der steigenden Arbeitslosigkeit möchten Sie der künftigen Stadtregierung mit auf den Weg geben? Wie kann die Politik den Arbeitsmarkt am besten in Schwung bringen? Wir sind gespannt auf Ihre Einschätzung! (ugc, red, 20.10.2015)

  • Der Weg zum AMS wird momentan immer häufiger beschritten.
    foto: apa (herbert neubauer)

    Der Weg zum AMS wird momentan immer häufiger beschritten.

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