"Schule läuft": Eine Stunde gut laufen

Ansichtssache15. Oktober 2015, 05:30
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"Schule läuft" war zwar nur ein Nano-Event bei miesem Wetter, schaffte aber den Hattrick: Es verband Spaß mit Bewegung und Helfen

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foto: thomas rottenberg

Es müssen nicht immer Mega-Events sein. Ganz im Gegenteil. Wäre der Charity-Event "Schule läuft" vergangenen Donnerstag größer gewesen, wäre ich daheimgeblieben. Weil es bei mehreren tausend Läuferinnern und Läufern nicht auffällt, wenn man nicht kommt. Wenn aber zwischen ein paar hundert Kids, die im Kreis joggen, nur eine Handvoll Erwachsene sind, macht es keinen schlanken Fuß zu kneifen.

Also fluchte ich Donnerstagnachmittag ein bisserl, machte mich aber dann doch auf den Weg zum "Sparefroh-Spielplatz" zu Füßen des Donauturms. Alle "Es"-Argumente sprachen für das Sofa: Es regnete. Es war windig. Es war kalt. Es war düster. Und die "Ich"-Motive schlugen in die gleiche Kerbe: Ich war müde. Ich sollte arbeiten. Ich war doch noch in der Regenerationsphase nach Berlin. Kurz: Ich wollte nicht.

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