Kanye West: "Scheiß auf jede Spielefirma, die In-App-Käufe in Kinderspielen ermöglicht"

12. Oktober 2015, 17:20
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"Lasst die Kinder einfach Spaß haben und gönnt den Eltern eine Pause"

Er ist nicht der erste Vater, der sich über In-App-Käufe in Spielen mockiert, und er wird wohl auch nicht der letzte sein. Rapper Kanye West, der sich auch schon gern einmal als zukünftigen US-Präsidenten sieht.

Frust

Wie sich auf Twitter nachvollziehen lässt, ist dem Musiker vor kurzem offenbar aufgrund schlechter Erfahrungen der Kragen geplatzt. "Scheiß auf jede Spielefirma, die In-App-Käufe in Kinderspielen ermöglicht", schrieb er zuerst aufgeregt.

Doch sein Ärger war damit noch nicht ausreichend ventiliert. "Wenn ein Spiel für Zweijährige gemacht ist, lasst sie doch einfach Spaß haben und gönnt den Eltern eine Pause", legte er nach. "Wir geben das iPad unserem Kind, und alle fünf Minuten gibt es einen neuen Einkauf!"

Schutzmechanismen

Was genau geschehen ist, lässt sich freilich nur erahnen. In der Vergangenheit wurden aber mehrere Fälle publik geworden, in denen Kinder sich reichhaltig mit kostenpflichtigen Inhalten eindeckten und ihren Eltern eine teure Überraschung bescherten.

Das zwang die Betreiber von App Stores, etwa Apples iTunes oder Google Play, dazu, Mechanismen zur Absicherung einzurichten. So können In-App-Käufe bei iTunes generell deaktiviert werden, während sich bei Google Play eine Abfrage zur Authentifizierung von Käufen aktivieren lässt. Features, auf die Kanye West offenbar noch nicht hingewiesen wurde. (gpi, 12.10.2015)

  • Kanye West ist alles andere als begeistert über In-App-Käufe in Kinderspielen.
    foto: reuters

    Kanye West ist alles andere als begeistert über In-App-Käufe in Kinderspielen.

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