Wien-Wahl: Ex-FPÖ-Funktionärin forderte: "Antibabypille ins Leitungswasser"

12. Oktober 2015, 13:23
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Einstige Stadtparteiobfrau von Leibnitz auf Facebook enttäuscht über Ergebnis – zeigte sich nach Bekanntwerden des Postings reuig

Mit einem deutlichen Zugewinn und dem Überspringen der 30-Prozent-Marke hatte die FPÖ bei der Wien-Wahl eigentlich viel Grund zur Freude. Doch nicht alle Sympathisanten der Freiheitlichen teilten die von Parteichef Heinz-Christian Strache vorgetragene Freude.

Mehr erwartet hatte sich etwa die einstige Obfrau der FPÖ im steirischen Leibnitz, war statt des deutlichen Abstands doch lange Zeit ein knappes Rennen zwischen Rot und Blau vorausgesagt worden. Ihren Unmut tat die Frau auf Facebook kund, wie die "Kleine Zeitung" berichtet.

Reue nach weiterer Verbreitung

"Ich bin dafür, dass die Antibabypille in Wien mit Leitungswasser vermischt wird", entrüstete sich die ehemalige Stadtpolitikerin. Denn "solche Idioten" sollten sich in Zukunft nicht mehr fortpflanzen.

Die Initiative "Heimat ohne Hass" stieß auf eben jenen Eintrag und prangerte ihn an. Das daraufhin steigende Interesse an der brachialen Forderung zeigte Wirkung. Der Eintrag wurde gelöscht und die Frau bekundete Reue und stellte klar, dass sie bereits seit zwei Jahren keine politische Funktion mehr für die FPÖ bestreite. Auch bei "Heimat ohne Hass" ist das Posting mittlerweile entfernt worden. (gpi, 12.10.2015)

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