US-Wissenschafter beobachten verheerende weltweite Korallenbleiche

9. Oktober 2015, 17:13
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Höhere Meerestemperaturen lassen rund um den Globus ganze Riffe absterben

New York – Praktisch in allen Ozeanen der Erde nimmt nach Angaben der US-Umweltbehörde NOAA derzeit die Korallenbleiche in verheerendem Ausmaß zu. Dabei greifen hohe Wassertemperaturen die Riffe an, sodass die Korallen nach und nach absterben und so ihre Farbe verlieren, teilte die NOAA mit.

DerTrend halte nun schon seit mehr als einem Jahr an und werde Vorhersagen zufolge auch noch bis 2016 andauern, erklärte die Behörde. Riesige Flächen an den US-Küsten und auf der ganzen Welt würden verloren gehen. Besonders schlimm sei es derzeit um Hawaii. Es handle sich um die dritte Welle weltweiter Korallenbleiche seit Beginn der Beobachtungen. Die vorherigen fanden 1998 und 2010 statt. (APA/red, 9.10.2015)

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