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Direct Trade – Die Wirtschaftsflucht an der Wurzel packen

8. Oktober 2015, 12:15
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Die Flüchtlingsbewegung wirft viele Fragen auf. Flüchten die Menschen vor Krieg oder prekären wirtschaftlichen Verhältnissen? Macht es wirklich einen Unterschied und was kann direkter Handel tun? Ein Blick über den Tassenrand.

Die aktuelle Diskussion rund um Flüchtlinge beschäftigt sich unter anderem mit den Gründen, aus denen Menschen zu Tausenden nach Europa kommen. Flüchten sie wirklich vor Kriegen oder gar vor wirtschaftlichen Problemen? Diese Menschen kommen nach Europa, weil sie in ihrer Heimat keine Chance auf ein sicheres Leben haben. Macht es da wirklich einen Unterschied, ob der Grund dafür ein kriegerisches Umfeld oder eine schlimme wirtschaftliche Lage ist? Denn eines ist klar, niemand begibt sich auf eine beschwerliche und kräfteraubende Flucht, wenn nicht Leib und Leben in Gefahr sind. Was ist passiert, dass diese Menschen ihre Heimat verlassen müssen?

Selber an der Nase nehmen

"Die westliche Welt muss sich hier durchaus selber an der Nase nehmen", so Johannes Gutmann, Gründer und Geschäftsführer vom Waldviertler Bio-Pionier Sonnentor. Denn das wirtschaftliche Gebärden habe zu einer Verschärfung der Situation in vielen Entwicklungsländern geführt. Zunehmende Globalisierung, die Auslagerung von Produktionen in Niedriglohnländer und das einhergehende Lohndumping haben nicht nur die Gewinnspanne von Unternehmen in die Höhe katapultiert, sondern vor allem auch eines: Millionen von Menschen großen Gefahren ausgesetzt. Doch nicht nur die Konzerne und Unternehmen sind verantwortlich für diese Entwicklung. Auch unkritische Konsumenten, die zu Massenware aus Billiglohnländern greifen, tragen zur Abwärtsspirale bei. Doch wer glaubt, dass man als einfacher Konsument sowieso keine Wahl hat, der irrt.

Gut geht anders

Dass es auch anders geht, damit beschäftigt man sich beim Sonnentor bereits seit 27 Jahren. Direct Trade ist das Zauberwort, das leicht zu beschreiben ist. Der Gedanke hinter Direct Trade ist bodenständig und geht auf die Ursprünge von Wirtschaft und Handel zurück, bevor die Globalisierung es möglich gemacht hat, Waren aus aller Welt zu beziehen. Damals kaufte man Produkte weitestgehend regional. Man suchte sich Handelspartner, zu denen man Vertrauen hatte und pflegte einen wertschätzenden Umgang mit ihnen. Durch die zunehmende Globalisierung wurden diese langfristigen und fairen Partnerschaften immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Es gibt jedoch auch erfreuliche Ausnahmen von der Regel. Sonnentor setzt seit Anfang an auf direkten und fairen Handel, der allen Partnern ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Dafür umgeht man bewusst Zwischenhändler und Preisspekulationen, sondern sucht den Kontakt vor Ort. Was mit den Waldviertler Bauern der ersten Stunde begann, zieht sich weiter durch die eigenen Anbauprojekte in Nicaragua, Tansania, Albanien, Rumänien, Indonesien und Tschechien. Direct Trade garantiert nicht nur faire Preise für die Bauern, sondern auch eine langfristige Steigerung der Wertschöpfung in den jeweiligen Regionen. Durch die Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen werden Faktoren wie Straßenverkehr, Gesundheitsrisiken und Entvölkerung von ländlichen Regionen minimiert. Damit das gelingt, muss jedes Mitglied der Handelskette mit an Bord sein: Bauern, Produzenten, Vertriebspartner, Mitarbeiter und Konsumenten. Diese werden für ihr Engagement auch belohnt, denn die Lebensqualität der Bauern und die Produktqualität stehen in direktem Zusammenhang. "Die Kunden setzen mit ihrer Kaufentscheidung bewusst ein Zeichen für fairen und direkten Handel", ist Johannes Gutmann ist überzeugt.

Ein Anfang ist gemacht

Einige wenige Unternehmen, Anbauprojekte und Kaufentscheidungen sind im globalen Markt vielleicht nur Tropfen auf dem heißen Stein. Aber es sind die Anfänge für ein globales Umdenken im Umgang mit Rohstoffen und Arbeitskräften. Sonnentor geht gerne mit gutem Beispiel voran. Nun ist es in der Verantwortung der Unternehmen, und vor allem der Konsumenten, kritisch zu hinterfragen und die Probleme an der Wurzel anzupacken. Damit die Menschen nicht flüchten müssen, sondern bleiben können, wo sie zuhause sind.


Mehr Informationen unter www.sonnentor.com/direkterhandel

  • DON JOSÉ Maria Castro ist einer der Bio-Bauern aus Nicaragua, von denen Hochlandkaffee direkt bezogen wird.
    foto: sonnentor

    DON JOSÉ Maria Castro ist einer der Bio-Bauern aus Nicaragua, von denen Hochlandkaffee direkt bezogen wird.

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