Armee: 13 PKK-Kämpfer in Südosttürkei getötet

7. Oktober 2015, 18:07
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Konflikt zwischen türkischer Regierung und verbotener kurdischer Arbeiterpartei eskaliert seit Monaten

Istanbul – Die türkische Armee hat nach eigenen Angaben im Südosten des Landes 13 Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet. Wie die türkischen Streitkräfte am Mittwoch mitteilten, versuchten PKK-Kämpfer in der Provinz Hakkari in einen Stützpunkt der Armee einzudringen.

Bei anschließenden Gefechten seien zehn Kämpfer getötet und 14 Soldaten verletzt worden. Bei einem weiteren Vorfall in der Provinz Van seien drei PKK-Kämpfer getötet worden.

Seit Ende Juli eskaliert der Konflikt zwischen türkischer Regierung und der PKK. Eine mehr als zwei Jahre andauernde Waffenruhe scheiterte. Seitdem verübt die PKK immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte im Südosten der Türkei. Die Armee wiederum fliegt regelmäßig Luftangriffe gegen PKK-Stellungen in der Türkei und im Nordirak. (APA, 7.10.2015)

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