Sonderausstellung: 30 Jahre 959

Ansichtssache8. Oktober 2015, 14:55
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Das Über-Auto der 1980er-Jahre, der Porsche 959, feiert seinen Dreißiger. Und das Porschemuseum feiert den natürlich auch. Mit einer Sonderausstellung

foto: porsche

Martina Navratilova hatte einen. Boris Becker hatte einen. Auch Bill Gates hatte einen. Herbert von Karajan hatte sogar gleich zwei. Kurz zumindest. Einer fackelte ihm ab. Es war jener Porsche 959, sollte er später sagen, der ihm weniger Probleme machte.

Als Porsche vor dreißig Jahren die serienreife Version des Porsche 959 auf der IAA präsentiert, ist dieser Wagen bereits bekannter als ein bunter Hund. Jeder der auch nur einen Hauch von Autos versteht, weiß, dass dieser Wagen ein Meilenstein der Automobilgeschichte ist.

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foto: porsche

Den Porsche 959 verdanken wir den letzten Schnaufern der Gruppe B. Um in der Rallye-Königsklasse alles in Grund und Boden zu fahren ersann Porsche den 959, der auf dem 911er basierte, diesen aber in jedem Detail übertrumpfte. Der 2,8 Liter große Boxer hatte eine Registeraufladung, die ihn auf 450 PS pumpte. Das Fahrwerk hatte eine Niveauregulierung, die Bremsen bereits ein Antiblockiersystem und selbstredend hatte der 959 einen Allradantrieb.

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foto: porsche

Bis zum 10. Jänner widmet das Porschemuseum dem 959 eine Sonderausstellung und zeigt sogar einen der raren S-Modelle. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Vom 959 wurden nicht einmal 300 Stück gebaut – Massenware war der normale 959 also schon nicht. Vom S wurden aber überhaupt nur 29 Stück gebaut. Und einer von ihnen fuhr auf der Teststrecke in Nardo 339 km/h. (Guido Gluschitsch, 08.10.2015)

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Porsche Museum

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