Christoph Hofinger, Politikforscher

Kolumne9. Oktober 2015, 12:42
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Er hat ein Kalkhoff-Rad und geht die meisten Wege zu Fuß. Auto hat er keines

Wie die Wien-Wahl am kommenden Sonntag ausgehen wird, "weiß niemand", sagt der ORF-Hochrechner. "Die Vorhersage ist diesmal besonders schwierig. Die Dynamik ist hoch und die politische Nachrichtenlage ändert sich täglich. Emotionen treiben das politische Wahlverhalten."

Der Sora-Politikforscher wohnt im siebten Bezirk, den Ausdruck "Bobo-Bezirk" mag er nicht. "Der Siebte ist ein Bezirk, in dem die Zahl der Autos pro Einwohner seit mehr als zehn Jahren sinkt." Auch unter Mithilfe von Christoph Hofinger, "denn ich habe auch kein Auto mehr. Im Alltag bin ich zu Fuß, mit meinem Kalkhoff-Rad und manchmal mit Öffis unterwegs."

Zu nahe zum Radln

Hauptsächlich werden die Wege per pedes erledigt: "Ich bringe die Kinder zur Schule und geh dann ins Büro, das ja im 8. Bezirk sehr nahe ist, zum Radln ist diese Strecke schon fast zu kurz." Früher, als das Meinungsforschungsinstitut noch in Fünfhaus angesiedelt war, "hat es sich wenigstens noch ausgezahlt zu radeln, denn damit kam zumindest der Kreislauf in Schwung."

Hofinger ist Mitglied beim Autovermieter Zipcar. "Ich könnte mir dort jederzeit ein Auto mieten, aber ich bin seit März 2014 nicht mehr am Steuer gesessen, weil ich wirklich keinen Bedarf habe." (Jutta Kroisleitner, 09.10.2015)

  • Er saß seit über einem Jahr nicht mehr hinter dem Steuer eines Autos, denn seine Wege erledigt Christoph Hofinger zu Fuß oder mit dem Rad.
    foto: cremer

    Er saß seit über einem Jahr nicht mehr hinter dem Steuer eines Autos, denn seine Wege erledigt Christoph Hofinger zu Fuß oder mit dem Rad.

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