"Project Xray": Microsoft zeigt futuristischen Shooter für 3.000 Dollar teures Hololens

7. Oktober 2015, 10:22
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Augmented-Reality-System macht Wohnzimmer zu Spielwiese

Microsoft hat im Zuge einer Pressekonferenz am Dienstagabend den neuesten Prototyp seines Augmented-Reality-(AR-)Systems Hololens demonstriert. So wurden die Möglichkeiten der Technologie unter anderem anhand eines AR-Shooters namens "Project Xray" veranschaulicht, der dem Träger der Brille vorgaukelt, dass die Umgebung von feindseligen Robotern überrannt wird.

Die erste Entwicklerversion von Hololens soll unterdessen im ersten Quartal 2016 erscheinen und ausgewählten Entwicklern für 3.000 Dollar zur Verfügung stehen.

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bild: microsoft
Die reale Umgebung wird mit den virtuellen Inhalte überlagert.

Der Feind im Wohnzimmer

Mit Hololens können virtuelle Inhalte das Sichtfeld des Trägers überlagern und so den Eindruck erwecken, als würde die reale Welt mit der digitalen verschmelzen. Bei "Project Xray" etwa bricht auf diese Weise ein Roboter durch die Wand, während Drohnen durch die Luft schwirren. Das System ist intelligent genug, um virtuelle Widersacher über die Couch klettern lassen zu können und die Umgebung in ihr Handeln mit einzubeziehen.

Der Spieler wehrt sich mit einer virtuellen Laserwaffe, die mittels eines realen Controllers auf um die Hand des Nutzers gezeichnet wird. Schüsse schnellen durch den Raum und stoppen nicht nur die Gegner sondern hinterlassen scheinbar auch Schaden an den Wänden. Per Sprachkommando ein Schild hergezaubert werden und die Waffe in eine Art Gravity-Gun transformiert werden, mit der sich Feinde ansaugen und auf Kameraden schleudern lassen. Ganz ohne nachher das Zimmer renovieren zu müssen. (zw, 7.10.2015)

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