"Macbook-Pro-Killer": Lobeshymnen für Microsofts Surface Book

7. Oktober 2015, 12:07
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Erste Tester zeigen sich begeistert: Microsoft habe die perfekte Mischung gefunden

Auch wenn im Vorfeld bereits das eine oder andere Gerücht durchgesickert war: Mit dem, was am Dienstagabend von Microsoft vorgezeigt wurde, hatten nur wenige gerechnet. Mit dem Surface Book verspricht der Windows-Hersteller, den "ultimativen Laptop" gebaut zu haben. Ob man dieses Versprechen einhalten kann, müssen erst ausführliche Tests zeigen, eines ist aber schon jetzt klar: Die ersten Tester überschlagen sich geradezu in Lobeshymnen.

Höchstleistung

Das Surface Book sei das beste Gerät, das Microsoft jemals gebaut habe, betont etwa "Wired". Es sei zugleich optisch ansprechend wie auch leicht und rechenstark. Auch sonst erfüllt es alles, was man sich von so einem Gerät erwarten könne. Da der Bildschirm abnehmbar sein, könne es als Tablet genutzt werden, die Verbindung mit der Tastatur sei dabei äußerst innovativ gelöst. Und es gebe sogar einen Stylus. Vor allem aber sei das Surface Book eines: ein wirklich guter Laptop. Nach Jahren, in denen Microsoft den Nutzern seine Vision der Zukunft aufzudrängen versucht habe, habe man endlich ein Gerät für das Hier und Jetzt gebaut.

Apple-Vergleiche

Auch bei "The Verge" zeigt man sich angetan: Das Surface Book sei als Macbook-Pro-Killer ausgelegt, und dem ersten Eindruck nach sei Microsoft auch auf dem besten Weg dorthin. Die Verarbeitung sei hervorragend, der auch als Tablet fungierende Display-Teil mit seinen etwas mehr als 700 Gramm für die Größe von 13,5 Zoll überraschend leicht. Vor allem wenn man in Betracht ziehe, dass in diesem alle relevanten Hardwarekomponenten verbaut sind.

foto: microsoft
Die Verbindung zwischen Tastatur und Display hat deutlichen Wiedererkennungswert.

Trackpad und Tastatur

Auch beim Trackpad habe man ganze Arbeit geleistet, dieses sei aus Glas gefertigt und lasse sich ähnlich gut wie die entsprechenden Komponenten von Apple bedienen. Einzig bei der Tastatur sind sich die Blogger noch nicht ganz sicher: Die Tasten fühlen sich ähnlich an wie beim neuen Macbook, insofern brauche die Tastatur wohl etwas Eingewöhnung. Das Surface Book sei Microsofts Vision vom ultimativen Zwei-in-einem-PC, und zwar eine, die trotz der hohen Flexibilität dank der aktuellsten Intel-Prozessoren extrem flott sei.

Glaubensfragen

Bei "The Next Web" denkt die Autorin sogar über einen Religionswechsel nach: Das Surface Book habe sie als bisherige Macbook-Userin in eine Windows-Gläubige verwandelt. Der Microsoft-Laptop sei das erste Windows-Gerät, das sie jemals wirklich begeistert habe. Im Vergleich zum Surface Pro seien Touchpad und Tastatur große Verbesserungen. Und auch der Stylus sei hervorragend gelungen, die Handschriftenerkennung funktioniere zudem tadellos.

foto: microsoft
Auch mit dem Stylus lässt sich der Laptop, der auch ein Tablet ist, benutzen.

Dummes iPad Pro

Das Surface Book sei insofern exakt jenes Gerät, auf das Windows-10-Nutzer gewartet haben. Es sei ein echter Macbook-Air-Herausforderer für all jene, die ein portables Gerät suchen, und lasse das iPad Pro für die Nutzung von iOS geradezu dumm aussehen.

foto: webstandard
Die technischen Daten des Geräts.

Microsoft sei die perfekte Mischung aus Stil, Spezifikationen und Flexibilität gelungen.

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Werbe-Video: The New Microsoft Surface Book

Das Surface Book soll ab 1.499 US-Dollar verkauft werden. Vorbestellungen nimmt Microsoft ab Mittwoch an, die Auslieferung soll am 26. Oktober beginnen. Vorerst allerdings nur in den USA, Informationen zur Verfügbarkeit in Europa gibt es noch nicht. (apo, 7.10. 2015)

  • Microsoft bei der Vorstellung des Surface Books.
    foto: richard drew / ap

    Microsoft bei der Vorstellung des Surface Books.

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