Y wie Yppenplatz

9. Oktober 2015, 09:00
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DER STANDARD erklärt im Wien-Lexikon bis zur Wahl am 11. Oktober die wichtigsten Begriffe der Stadt

Yppenplatz, der; befindet sich in Wien-Ottakring und ist nach dem österreichisch-niederländischen Feldherrn Simon Freiherr van Yppen benannt. Der kaufte 1762 den Grund zwischen Friedmanngasse und Ottakringer Straße und stiftete ihn der Unterbringung von Kriegsinvaliden. Ein Invalidenhaus wurde erbaut, das Areal als Exerzierplatz genutzt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein Park angelegt und eine Schule errichtet, die freie Fläche wurde Yppenplatz getauft. Anstelle des alten Invalidenhauses wurde das Yppenheim errichtet, wo heute Angehörige des Bundesheeres wohnen. Der Yppenplatz galt bis in die 2000er-Jahre als heruntergekommen. Heute ist er ein Beispiel für Gentrifizierung: Aus dem Problemviertel ist ein beliebtes Grätzel mit Lokalen, einem Kulturzentrum (Brunnenpassage) und steigenden Mietpreisen geworden. (cmi, 9.10.2015)

foto: robert newald
Bobos wird nachgesagt, sich im Yppenviertel anzusiedeln und so für steigende Mietpreise zu sorgen.
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