Die größten Radler-Problemstellen in Wien

Ansichtssache7. Oktober 2015, 12:05
414 Postings

Lückenschluss, breitere Radwege, Markierungen: Was sich die Radler in Wien wünschen

Wo soll die nächste Fahrradstraße umgesetzt werden? Wo gibt es Problemstellen auf dem Schulweg mit dem Rad? Wo sind Lückenschlüsse im Radwegenetz notwendig?

Das waren die Hauptkriterien, die sich Radfahrer stellten und dazu ihre Vorschläge einbrachten und abstimmten. An die 1.000 Vorschläge und Votes wurden so von den Alltagsradlern in Wien gesammelt. Daraus ergaben sich die Top drei in der Fahrradwunschliste je Bezirk.

Die wichtigsten Wünsche, Anliegen und Forderungen wurden nun von der Radlobby Wien, die diese Aktion initiiert hat, an Kandidatinnen und Kandidaten der zur Wahl antretenden Bezirksparteien geschickt. So werden Stellungnahmen der jeweiligen Bezirksparteien eingeholt. Ihre Antworten sowie ein Wählbarkeitsprofil für die Wien-Wahl am Wochenende sind ab Donnerstag auf stimmefuersrad.at zu finden.

Bild 1 von 9
foto: radlobby

Den dringendsten Verbesserungsbedarf gibt es laut Usern im ersten Bezirk: Der Michaelerplatz ist gemeinsam mit dem Heldenplatz und der Habsburgergasse Teil der Cityquerung Nord-Süd. Hier gilt es vor allem die Oberfläche zu verbessern, denn das grobe Kopfsteinpflaster ist schwer befahrbar und sorgt für Unbehagen. Ähnlich wie in Kopenhagen könnten hier die Seitenteile der Fahrbahn mit Asphaltierung und die Mitte weiterhin mit Pflasterung ausgeführt werden. Der Graben und die Kärntner Straße sollen für den Radverkehr geöffnet werden, jedenfalls zu den Lieferzeiten, so die Abstimmenden. Derweil ist das noch verboten.

weiter ›
Share if you care.