"Metal Gear Online" startet mit umstrittenen Mikrotransaktionen

7. Oktober 2015, 11:02
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Neuer Multiplayer-Modus lässt Agenten gegeneinander antreten

Konami hat den Multiplayer-Modus zu "Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain" gestartet. "Metal Gear Online" erlaubt es Spielern, neben Kämpfen gegeneinander, so genannte FOBs (Forward Operating Bases) zu errichten, von dort aus Online-Missionen zu starten und damit ihre Privatarmee zu stärken.

Diese FOBs von anderen Spielern können, genauso wie die eigene, infiltriert werden, um wertvolle Ressourcen zu stehlen.

Versicherung

Da dadurch nicht nur virtuelle Güter sondern auch reichlich investierte Zeit auf dem Spiel stehen, bietet "MGO" zwei Möglichkeiten, einen Diebstahl abzuwenden. Entweder, man ist auf der Hut und versucht den Eindringling bei der Tat zu stellen – und zu eliminieren. Oder man schließt gegen Echtgeld eine Versicherung ab.

Es ist eine von mehreren so genannten Mikrotransaktionen, die Konami Spielern offeriert. Mit MB Coins, die man über Echtgeld erwerben kann, lassen sich unter anderem weitere FOBs bauen (für rund 10 Euro) oder die Zeit beschleunigen, die eigene Einheiten benötigen, um Missionen zu absolvieren, oder die der Aufbau von FOB-Plattformen benötigt. Umso mehr Plattformen eine FOB hat, desto schwieriger ist es für andere Spieler zu infiltrieren.

konami573ch

Kontrovers

Eine FOB Insurance stellt sicher, dass gestohlene Güter ersetzt werden. Davon ausgenommen ist Personal, das bereits verletzt war oder im Kerker gehalten wird, oder zur Verteidigung der FOB eingesetzt wurde. Nukleare Waffen werden ebenfalls nicht ersetzt.

Mit der Etablierung von derartigen Mikrotransaktionen in "Metal Gear Solid 5" sorgte Konami bereits im Vorfeld für Aufregung unter Spielern. Denn damit könnten potentere Spieler sich klare Vorteile gegenüber anderen Spielern erkaufen. (zw, 7.10.2015)

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    bild: metal gear online
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