Spanische Ärzte ermöglichen unheilbar krankem Mädchen "würdigen Tod"

6. Oktober 2015, 11:59
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Künstliche Ernährung der zwöfjährigen Andrea wird beendet

Die Ärzte eines Krankenhauses in Spanien wollen das Leben eines unheilbar kranken Mädchens nicht weiter künstlich verlängern. Das Spital in Santiago de Compostela kam der Forderung der Eltern der zwölfjährigen Andrea nach, dem Kind einen "würdigen Tod" zu ermöglichen.

Der Anwalt der Familie teilte nach Medienberichten vom Dienstag mit, dass die Ärzte eine Sonde entfernen werden, über die das Mädchen ernährt und am Leben gehalten wird. Nach Angaben der Eltern hatte die künstliche Ernährung eine Qual für das Kind bedeutet.

Der Fall hatte in Spanien für Schlagzeilen gesorgt und eine Debatte über das Recht auf einen "würdigen Tod" ausgelöst. Das Kind leidet an einer unheilbaren degenerativen Erkrankung. (APA, 6.10.2015)

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