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Der Trend zur Selbstständigkeit

6. Oktober 2015, 09:37

Sie setzen Trends und sind selbst Teil einer Trendentwicklung: Über 270.000 Ein-Personen-Unternehmen (EPU) prägen die österreichische Unternehmerlandschaft mit Ideenreichtum und Innovationskraft – und spiegeln damit den Zeitgeist der Gesellschaft wider.

"Weil Leben und Arbeiten immer mehr zusammenfallen, sind EPU die ideale Unternehmensform für alle, die ihre eigenen beruflichen Vorstellungen unternehmerisch umsetzen und ihre Work-Life-Balance selbstverantwortlich managen wollen", weiß Harry Gatterer, Trendforscher und Geschäftsführer des Zukunftsinstituts Österreich sowie Autor des Trenddossiers "EPU machen Zukunft". Denn das Gestalten eines Energie aufbauenden Lebensalltags, aber auch der Verlust der Dimension "Alter" gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Wirtschaftskraft EPU

Bereits 58 Prozent aller Unternehmen des Landes sind Ein-Personen-Unternehmen, Tendenz europaweit steigend. Und auch der Frauenanteil steigt weiter an: Mit einem Rekordanteil von 43,5 Prozent im vergangenen Jahr sind Österreichs Gründerinnen weiter auf dem Vormarsch. EPU decken alle Sparten ab und haben trotz ihrer Verschiedenheit eines gemeinsam: Sie nehmen einerseits ihre wirtschaftlichen Geschicke selbst in die Hand und übernehmen volles Risiko, profitieren aber andererseits von den Möglichkeiten der Selbstständigkeit, leben ihre Talente und gestalten. Voraussetzungen für den unternehmerischen Erfolg sind ein hohes Maß an Selbstdisziplin, die Fähigkeit, sich als Mensch und Unternehmer zu managen – und eine erfolgsversprechende Geschäftsidee.

Individualisierung als Triebfeder der Entwicklung

Der Trend zum EPU geht mit einem Megatrend der sich wandelnden Gesellschaft einher: "Wir Menschen sind in einer großen vernetzten Welt immer mehr auf uns allein gestellt", weiß Harry Gatterer. Die Kleinstunternehmen sind direkter Ausdruck dieser Individualisierung. Daneben nehmen weitere Trends, wie Feminisierung, Mobilität oder Konnektivität Einfluss auf die EPU. Umgekehrt sind EPU selbst Trendsetter. Digital meist bestens vernetzt, organisieren sie sich das Arbeitsleben oft in Form von Clustern oder Netzwerken. Da Ein-Personen-Unternehmen flexibler als klassische Unternehmen auf sich verändernde Verhältnisse reagieren müssen, geht der Trend, so der Trendforscher, hin zur Entwicklung von "resilienten", anpassungsfähigen Netzwerksystemen.

Das Zeug zum Unternehmer mitbringen

Das Gründerservice der Wirtschaftskammer bietet für die Vorbereitungsphase zur Unternehmensgründung verschiedene Tools an – von der Gründernavi-App über die Nachfolgebörse bis hin zum Unternehmertest. Der 15-minütige Test hilft, die Eignung zum Unternehmer zu überprüfen. Auch die Unternehmensidee kann auf der Website – anhand gezielter Fragestellungen – einem Check unterzogen werden. Die kostenlose App StartUp Quiz bietet einen spielerischen Zugang zur Unternehmensgründung und testet in 150 kniffligen Fragen das Wissen rund um Gründung und Selbstständigkeit.

  • Artikelbild
    foto: wko
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