Ergebnisse auf Wiener Bezirksebene im Detail

11. Oktober 2015, 22:00
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Die vorläufigen Ergebnisse der Bezirksvertretungswahl

UPDATE: Dieser Artikel berichtete über das Ergebnis der Bezirksvertretungswahl ohne Wahlkarten. Schlussendlich wurde in Floridsdorf die SPÖ stimmenstärkste Partei, in der Inneren Stadt die ÖVP und in Währing die Grünen. Details sind hier verlinkt.

Bezirksvertretungswahl

Die folgende Grafik zeigt das vorläufige Endergebnis der Bezirksvertretungswahl, Wahlkarten sind noch nicht berücksichtigt. Bitte für das Detailergebnis auf den gesuchten Bezirk klicken.

Die Wiener Bezirksvertretungswahl könnte neben der City und Simmering auch für weitere Verwaltungseinheiten Umwälzungen bringen. Denn auch in Floridsdorf liegt die FPÖ im vorläufigen Endergebnis auf dem ersten Platz, allerdings so knapp, dass die Briefwahlstimmen am Montag hier womöglich noch etwas ändern könnten. Spannend sieht es auch in Favoriten, der Donaustadt und in Währing aus.

In Floridsdorf (21. Bezirk) schafften die Blauen 38,92 Prozent (plus 8,93 Prozentpunkte). Die SPÖ wurde auf den zweiten Platz verwiesen. Die Roten kamen nur mehr auf 37,51 Prozent, ein Minus von 7,49 Prozentpunkten. Mit den Briefwahlstimmen könnten sie noch den ersten Platz holen – denn die SPÖ dürfte mit den Wahlkarte letztlich etwas besser abschneiden, während die FPÖ letztlich etwas schwächer aussteigen dürfte.

In Favoriten und der Donaustadt liegen SPÖ und FPÖ auch sehr knapp beieinander – allerdings jeweils die SPÖ vorn. Dies sollte sich mit der Briefwahl nicht mehr ändern. In Favoriten ist der Vorsprung der SPÖ minimal: 39,94 Prozent bedeuten jedoch ein beachtliches Minus von 7,49 Prozentpunkten. Die FPÖ folgt auf dem Fuß – mit 39,69 Prozent (plus 6,36 Prozentpunkte). In der Donaustadt schmolz der Abstand ebenfalls drastisch: Die SPÖ schaffte 40,06 Prozent, ein Minus von 7,87 Prozentpunkten. Die FPÖ legte auf 38,40 Prozent (plus 8,2 Prozentpunkte) zu.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gibt es auch in Währing: Dort matchen sich allerdings Grüne und ÖVP. Laut vorläufigem Endergebnis liegen die Grünen im 18. Bezirk mit 27,93 Prozent und einem Plus von 2,15 Prozentpunkten knapp vor den Schwarzen, die derzeit bei 26,30 Prozent und damit bei einem deutlichen Minus von 4,33 Prozentpunkten gegenüber 2010 stehen. Auch hier muss wohl auf die Wahlkarten gewartet werden, bevor sich entweder Karl Homole (ÖVP) oder Herausfordererin Silvia Nossek (Grüne) freuen können. Sowohl ÖVP als auch Grüne profitieren üblicherweise von den Briefwahlstimmen. (APA, 12.10.2015)

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