Oberösterreich: ÖVP gibt sich bei Zahl der Regierungssitze hart

4. Oktober 2015, 10:53
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Vier Sitze für Pühringer "ein Grundpfeiler"

Linz – Vier Regierungssitze lautet die Forderung der ÖVP in Oberösterreich an einen zukünftigen Koalitionspartner. "Das ist ein Grundpfeiler", betonte Landeshauptmann Josef Pühringer in einem Interview mit der Tageszeitung "Kurier".

Die Landesverfassung sehe das "im Normalzustand" auch vor. In den Verhandlungen will man die vier Ressorts "auf jeden Fall erreichen".

SPÖ will zwei Sitze halten

Wie berichtet, ist die SPÖ bestrebt, trotz der herben Wahlverluste zwei Regierungssitze zu halten, was zulasten der ÖVP gehen würde. Die FPÖ zeigte Verständnis für das SPÖ-Anliegen.

Für den Stimmenverlust bei der Landtagswahl machte Pühringer abermals das Asylthema verantwortlich. Sehr deutlich wurde der oberösterreichische Landeschef bezüglich eines möglichen Aufnahmestopps von Flüchtlingen. Er warnte davor, "dass man jede Menge Migranten integrieren kann". Es werde nicht anders gehen, "als den Zustrom in der Migrationsbewegung zu begrenzen".

Ähnlich äußerte er sich in der Sonntagsausgabe der "Krone": "Es gibt einfach Grenzen der Belastbarkeit, Grenzen der Mitmenschlichkeit", so Pühringer wörtlich. "Denn sonst geht bei den Österreichern der Deckel hoch." (APA, 4.10.2015)

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