Fundamentalkritik

Einserkastl2. Oktober 2015, 17:03
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Die muslimischen Flüchtlinge müssen lernen, diese Art der Kritik zu akzeptieren

"Die Gesetze macht bei uns in Deutschland nicht der Prophet", sagte ein CDU-Politiker kürzlich. Der deutsch-ägyptische Autor Hamed Abdel-Samad hat jetzt ein Buch mit Radikalkritik über den Propheten Mohammed vorgelegt.

Mohamed. Eine Abrechnung (Droemer) zeichnet den Propheten als Persönlichkeit mit Zügen, "die man krankhaft nennen könnte": "Allmachtsphantasien und Größenwahn, Paranoia und Verfolgungswahn, Kritikunfähigkeit und Zwangsstörungen". Die beste Würdigung, die Mohammed heute erfahren könnte, meint Abdel-Samad, früher Muslimbruder, "wäre, ihn als den Menschen zu sehen, der er war, und (...) ein gefährliches Idol zu beerdigen".

Das geht an den Kern des Islam. Es ist eine Fundamentalkritik, die das Christentum schon lange hinter sich hat, die von vielen Muslimen aber als todeswürdige Beleidigung empfunden wird.

"Je älter er wurde, desto pubertärer sein Verhalten gegenüber Frauen – mal liebenswürdig, mal rücksichtslos, oft unsicher und eifersüchtig. Er schrieb ihnen den Vollschleier vor, schränkte ihre Bewegungsweise ein. Gegen Ende seines Lebens ging er mit Frauen um wie mit Gegenständen, die man nach Belieben sammeln konnte."

Hier im Westen werden auch die muslimischen Flüchtlinge mit dieser Art der Kritik konfrontiert werden – und sie müssen lernen, sie zu akzeptieren. (Hans Rauscher, 2.10.2015)

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