Erste-Fonds kauft Wiener Wohnportfolio der Bank Austria

2. Oktober 2015, 14:35
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KAG erwarb sechs geförderte Wohn-Komplexe mit 104.000 m² um 185 Millionen Euro

Der von Erste Bank und Sparkassen-Gruppe vertriebene offene Immobilienfonds der Erste KAG hat der Bank-Austria-Gruppe ein Wohnportfolio mit mehr als 1.200 Wohnungen in Wien abgekauft. Der Gesamtwert des Pakets beläuft sich auf rund 185 Millionen Euro, eine der größten Immo-Transaktionen dieses Jahres in der Bundeshauptstadt, erklärte die Erste am Freitag in einer Aussendung.

Das erworbene Paket besteht aus sechs geförderten Wohnimmobilien in Wien mit 1.213 Wohnungen und einer Gesamtnutzfläche von rund 104.000 m2. Die größte Anlage davon befindet sich in der Otto Probst-Straße in Wien-Favoriten mit 622 Wohnungen. Dieser Gebäudekomplex beherbergt auch mehrere Nahversorger.

201 Wohnungen befinden sich in der Seitenberggasse im Bezirk Ottakring, 196 Wohnungen liegen an der Brünnerstraße in Floridsdorf. In dem Komplex befindet sich auch ein Einkaufszentrum.

37 Wohnungen erwarb die Erste KAG in der Liebknechtgasse in Hernals, 70 Wohnungen in einer Passivhaus-Wohnanlage in der Fritz-Kandl-Gasse in Floridsdorf. Schließlich ist auch eine Wohnlage in der Langobardenstraße in der Donaustadt mit 87 Wohneinheiten inkludiert.

Mit dem Ankauf dieser Wohnungen wachsen die Immo-Investments des Erste Immobilienfonds auf über 940 Millionen Euro. Insgesamt – inklusive liquide Mittel – verfügt der Fonds über Anlegergelder im Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro, zumindest ein Zehntel muss ohnedies als Liquidität gehalten werden, um allenfalls Fonds-Anteile rückkaufen zu können. (red, 2.10.2015)

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