Reges Interesse an Ferrari-Aktien vor Börsengang

2. Oktober 2015, 14:23
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Debüt an Wall Street ab 13. Oktober möglich

Rom – Die Nachfrage nach Ferrari-Aktien könnte die verfügbare Menge um das Zehnfache übersteigen, berichteten italienische Medien. Bis Freitagabend wird Ferrari bei der US-Finanzaufsicht SEC das Prozedere in Hinblick auf den Börsengang in New York abschließen. Der Börsenstart kann ab dem 13. Oktober erfolgen.

Eine zehnprozentige Beteiligung bringt Ferrari an die Börse, was dem Mutterkonzern Fiat Chrysler (FCA) eine Milliarde Euro bescheren soll. Die Roadshow wird circa zwei Wochen dauern. Nach dem Börsengang wird Fiat Chrysler eine 80-prozentige Beteiligung an Ferrari halten, zehn Prozent werden weiterhin im Besitz von Piero Ferrari, Sohn von Firmengründer Enzo Ferrari, stehen.

Fiat kann das Geld gut gebrauchen, um seinen ehrgeizigen Geschäftsplan durchzusetzen. Dieser sieht unter anderem die Rückkehr der Fiat-Tochter Alfa Romeo, in die Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne 5 Mrd. Euro investieren will, auf den US-Markt vor. Erst vor wenigen Wochen hat Alfa Romeo mit der "Giulia" das erste von insgesamt acht neuen Modellen vorgestellt. Zugleich hofft Fiat nach dem Börsengang von Ferrari auf bessere Chancen für die angestrebte Fusion mit dem Konkurrenten General Motors (GM). Der US-Konzern wehrte sich bisher gegen einen Zusammenschluss mit FCA. (APA, 2.10.2015)

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