Euro in der Früh etwas fester

9. Oktober 2015, 08:44
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Euro knapp unter der Marke von 1,13 Dollar

Frankfurt – Der Euro ist am Freitag kaum verändert in den Handel gestartet und blieb zuletzt knapp unter der Marke von 1,13 Dollar. In der Früh kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1290 Dollar und damit etwas mehr als am späten Vorabend. Ein Dollar war 0,8857 Euro wert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1254 (Mittwoch: 1,1266) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Donnerstag gegen 22 Uhr bei 1,1276 Dollar.

Vor dem Wochenende dürfte der Devisenhandel nur wenig Impulse durch Konjunkturdaten erhalten. Zahlen zur Industrieproduktion aus Frankreich und Italien sowie die US-Einfuhrpreise gelten nicht als besonders marktbewegend. Top-Thema bleibt die Zinswende in den USA: Nach wie vor ist unklar, wann die amerikanische Notenbank ihren Leitzins erstmals nach der Finanzkrise anheben wird.

Viele geldpolitische Entscheidungsträger rechnen immer noch mit der Zinswende in diesem Jahr, wie aus dem am Donnerstagabend veröffentlichten Protokoll zur jüngsten Zinssitzung hervorgeht. Analysten sind sich nicht sicher, während an den Finanzmärkten mit einer Verschiebung ins kommende Jahr hinein gerechnet wird. (APA, 9.10.2015)

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