Digitalisierung in vielen Chefetagen noch kein Top-Thema

1. Oktober 2015, 14:34
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IT-Beratungsfirma Crisp Research: 31 Prozent der befragten Manager schätzen Bedeutung des Themas als "schwach" ein

Die Digitalisierung der Wirtschaft ist einer Umfrage zufolge in vielen deutschen Unternehmen bisher kein vorherrschendes Thema. Nur die Hälfte der Führungskräfte geht davon aus, dass die Entwicklung der Informationstechnologie für ihre Firmen relevant ist, wie eine Reuters am Donnerstag vorliegende Studie der IT-Beratungsfirma Crisp Research ergab.

Nicht betroffen

31 Prozent der befragten 503 Manager schätzen die Bedeutung des Themas als "schwach" ein. Fast jeder Fünfte gab an, sein Unternehmen sei von der digitalen Transformation gar nicht betroffen.

Die Digitalisierung umfasst unter anderem die Nutzung neuer Technologien zur Optimierung von Geschäftsprozessen und Kundenbeziehungen. Dazu gehören etwa Call-Center und das sogenannte Cloud-Geschäft, also die Auslagerung von Daten und Dienstleistungen ins Internet.

Aus- und Weiterbildung

Die Untersuchung im Auftrag des IT-Dienstleisters Dimension Data zeigt ferner, dass die Führungskräfte in mehr als jedem fünften Unternehmen nicht an der Digitalisierungsstrategie mitarbeiten. Jeder zweite Manager ist der Auffassung, bisher zu wenig in die entsprechende Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter zu investieren. Insgesamt wird der Digitalisierung mit zunehmendem Alter weniger Gewicht gegeben. (APA, 1.10. 2015)

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