Kopf von Leopard steckte zwölf Stunden in Wassertopf fest

1. Oktober 2015, 12:14
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Tier taumelte durch indisches Dorf. Menschen trauten sich nicht zu helfen

Neu-Delhi – Ein durstiger Leopard ist beim Trinken in einem Metalltopf stecken geblieben und mit dem Gefäß auf dem Kopf stundenlang durch ein Dorf in Indien getaumelt. Die Bewohner hätten sich aus Furcht vor einer Attacke lange Zeit nicht getraut, der ausgewachsenen Raubkatze zu helfen, berichtete die indische Zeitung "Telegraph" am Donnerstag.

Das männliche Tier habe geschrien und verzweifelt versucht, seinen Kopf aus dem Gefäß zu ziehen. Frauen in Rajasthan im Westen Indiens holen mit diesen Töpfen traditionell Wasser von den Brunnen.

TV-Sender präsentierten mit Handys aufgenommene Videos, die den völlig orientierungslosen Leoparden zeigen, wie er auf einer staubigen Straße sitzt und wankend ein paar Schritte geht.

Erst nach etwa zwölf Stunden hätten Förster das Tier ruhigstellen und befreien können, schrieb der "Telegraph". Der Leopard werde nach einer kurzen Erholungsphase wieder in die Freiheit entlassen, sagte ein Beamter. Leoparden sind in Indien häufig. Immer wieder kommt es auch zu tödlichen Attacken auf Menschen. (APA, 1.10.2015)

  • Ein Leopard mit seinem Kopof in einem Wassertopf.
    ap/kabir jethi

    Ein Leopard mit seinem Kopof in einem Wassertopf.

  • Bewohner trauten sich nicht zu helfen.
    ap/kabir jethi

    Bewohner trauten sich nicht zu helfen.

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