Medizinmann in Indien soll Vierjährigen geopfert haben

1. Oktober 2015, 11:44
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Mutmaßlicher Täter wurde von Dorfbewohnern an Baum gebunden und angezündet

Neu-Delhi – Ein Medizinmann in Indien soll einen vierjährigen Buben geopfert haben. Der Mann habe dem Kind in Andhra Pradesh im Süden des Landes den Kopf abgetrennt, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Dann habe er das Blut der hinduistischen Gottheit Kali opfern wollen, um Kraft und Wohlstand zu erhalten.

Dorfbewohner fanden den Kopf des Buben. Einige von ihnen banden den mutmaßlichen Täter an einen Baum, übergossen den 35-Jährigen mit Benzin und setzten ihn in Brand, wie der Polizeisprecher sagte. Der Mann werde wegen seiner Brandwunden in einem Krankenhaus behandelt. In seinem Haus sei eine blutige Sichel gefunden worden.

Im Hinduismus gibt es jahrhundertealte Traditionen, die Menschenopfer beinhalten. Die Rituale wurden vollzogen, um Götter zu beschwichtigen, Reichtum zu erlangen oder Dämonen fernzuhalten. Bis heute gibt es in Indien Menschen, die daran glauben. (APA, 1.10.2015)

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