"Star Citizen": Hersteller verkauft Spiel-Raumschiff um 1.000 Euro als Schnäppchen

1. Oktober 2015, 10:27
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User: "War jemand auf Drogen, als dieser Preis beschlossen wurde?"

90 Millionen Dollar hat Hersteller Roberts Space Industries bereits für die Entwicklung seiner Weltraumsimulation "Star Citizen" über Fans eingenommen. Besonders spendabel zeigten sich all jene Fans, die neben dem Spiel, das 2016 in seiner vollständigen Fassung erscheinen soll, teure Extra wie besondere Raumschiffe erworben hatten. Nun bieten der Entwickler auf seiner Shop-Seite einen Sternenkreuzer namens Endeavor an, der in der Komplettausstattung samt "lebenslanger Versicherung" umgerechnet fast 1.000 Euro kostet.

"Auf Drogen?"

Dem hohen Preis entsprechend sorgt das Angebot nun für reichlich Aufregung im offiziellen Forum des Herstellers. Einige User werfen Roberts Space Industries vor, nun völlig abgehoben zu sein. "War jemand auf Drogen, als dieser Preis beschlossen wurde?", schreibt ein User namens Steppin Razor. "Ich muss sagen, die ursprünglichen Preise und Beschreibungen waren irreführend", meint ein anderer Nutzer.

Gleichzeitig verteidigen einige Unterstützer das Angebot. Laut Beschreibung erhielten Käufer ein "voll modulares Raumschiff, dass vom Weltraumteleskop bis zum mobilen Krankenhaus" alles sein könne.

starcitizen

Mit Rabatt

Schließlich meldet sich auch ein Entwickler zu Wort und rechtfertigt die hohen Kosten für das Spiel-Raumschiff:

"Nun, das ist der Preis aller einzelnen Module zusammen mit einem Rabatt von 100 Dollar. Wir wissen, es gibt Leute da draußen, die absolut alles besitzen wollen, und dieses Paket soll ein Entgegenkommen ihnen gegenüber sein", sagt Ben Lesnick. "Falls du an dieser Endeavor-Klasse interessieren sein solltest, aber kein Schiff-Sammler bist, dann empfehle ich dir selbst eines zu bauen für deutlich weniger Geld. Man kann sowieso nicht alle Module auf einmal benutzen." (zw, 1.10.2015)

  • Raumschiff Endeavor
    foto: star citizen

    Raumschiff Endeavor

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