Schöffin schläft in Deutschland während der Plädoyers ein

    30. September 2015, 15:30
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    Verteidiger musste mit Schlussvortrag von vorne beginnen

    Bochum – Weil sie während der Verhandlung vom Schlaf übermannt wurde, hat eine Schöffin am Landgericht Bochum beinahe einen Prozess zum Platzen gebracht. Während einer der Verteidiger gerade sein Schlussplädoyer vortrug, sackte der ehrenamtlichen Richterin der Kopf auf die Brust und sie bekam auch von dem Getuschel im Gerichtssaal nichts mehr mit.

    Doppelt hält besser

    Richter Wolfgang Mittrup reagierte und schickte alle erstmal für 30 Minuten in die Pause. "So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte er den "Ruhr Nachrichten" (Mittwoch). Am Ende fanden alle eine einvernehmliche Lösung: Der Verteidiger habe sein Plädoyer nach der Pause dann noch einmal von vorne begonnen, damit auch die Schöffin alles mit anhören konnten, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch. (APA, 30.9.2015)

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