New York drohen künftig mehr Flutkatastrophen – Schlangen töten jedes Jahr 4.000 Westafrikaner

30. September 2015, 05:30
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New York drohen künftig mehr Flutkatastrophen

San Diego – Dramatische Szenen wie nach Hurrikan Sandy im Oktober 2012 werden sich einer Studie im Fachblatt "PNAS" zufolge in Zukunft noch öfter in New York abspielen. Statt nur einmal in 500 Jahren soll es alle 25 Jahre zu ähnlichen Flutkatastrophen kommen. Der Hauptgrund sei vor allem die Erhöhung des Meeresspiegels. Da Aufzeichnungen nur bis in das Jahr 1850 zurückreichen, griffen die Forscher auf "Proxies", also stellvertretende Daten zur Messung des Meeresspiegelanstiegs zurück: Sie untersuchten Foraminiferen, also Mikroorganismen, die im Ufergebiet von New Jersey zu finden sind. (red)

Abstract
PNAS: "Increased threat of tropical cyclones and coastal flooding to New York City during the anthropogenic era."

Schlangen töten jedes Jahr 4.000 Westafrikaner

Kano – In Westafrika grassierende Seuchen wie Ebola oder Trypanosomiasis erzielen medial große Aufmerksamkeit, während andere Gefahren weniger bekannt sind. Eine im Fachblatt "PLoS Neglected Tropical Diseases" erschienene Studie konnte zeigen, das jedes Jahr über 4000 Menschen an den Folgen von Schlangenbissen versterben, also ähnlich viele wie an Tropenkrankheiten. Internationale Unterstützung bei der Produktion von Gegengiften sei dringend notwendig, fordern die Autoren. (red)

Abstract
PLoS Neglected Tropical Diseases: "Snakebite is Under Appreciated: Appraisal of Burden from West Africa."

Besserer Sonnenschutz mit Nanopartikeln entwickelt

New Haven – Herkömmlichen Sonnencremes wird nachgesagt, dass sie DNA-schädigende Chemikalien enthalten, die über die Haut auch in unseren Körper gelangen können. Forscher der Yale University entwickelten daher einen auf Nanopartikeln basierenden Sonnenschutz, dessen winzige Partikel einen Schutzfilm auf der Haut bilden und gleichzeitig einen chemischen UV-Filter enthalten. Der große Vorteil der Innovation: Weniger potenziell schädliche Chemikalien werden benötigt, die verbleibenden gelangen durch die neuartige Ummantelung nicht in direkten Hautkontakt, schreiben die Wissenschafter im Fachmagazin "Nature Materials". (red)

Abstract
Nature Materials: "A sunblock based on bioadhesive nanoparticles"

(red, 30.9.2015)

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