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Nespresso auf dem Weg zu vollständiger CO2-Effizienz: Agroforstwirtschaftsprogramm komplettiert die Wertschöpfungskette

5. Oktober 2015, 09:34

Das ambitionierte Agroforstwirtschaftsprogramm soll das Kaffeeunternehmen noch einen Schritt näher zu 100% CO2-Effizienz führen. In Zusammenarbeit mit der Rainforest Alliance und Pur Projet verfolgt Nespresso ehrgeizige Wiederaufforstungsprojekte.

Lausanne/Wien – Der Klimawandel und die Veränderung der natürlichen Ökosysteme beeinflussen die landwirtschaftlichen Strukturen. Beim Kaffeeanbau wirkt sich eine unangemessene Bewirtschaftung – allen voran eine massive Abholzung – auch über die Plantagengrenzen hinaus auf die Landschaft aus: Bodenerosion, Wasserverschmutzung und Kohlenstoffemission gefährden die Umweltverträglichkeit. Das Schweizer Kaffeeunternehmen Nespresso hat es sich zur Aufgabe gemacht diesem Problem gezielt entgegenzuwirken.

Seit über zehn Jahren arbeitet Nespresso im Rahmen seines AAA Sustainable Quality™ Programms gemeinsam mit der Rainforest Alliance an der Entwicklung einer nachhaltigen Kaffeeproduktion und der gleichzeitigen Verbesserung der Ökosysteme auf den Farmen. Bereits 2009 konnte Nespresso die CO2-Bilanz pro Tasse Kaffee im gesamten Unternehmen um 20% senken. Der Kaffeeanbau stellt nun den nächsten Bereich dar, bei dem die Kohlenstoffintensität weiter reduziert werden soll. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie "The Positive Cup" heißt das ambitionierte Ziel von Nespresso: den ökologischen Fußabdruck weiter reduzieren und 2020 zu 100% CO2-effizient wirtschaften.

Agroforstwirtschaft steigert Ernteertrag

Durch die Neupflanzung und Erhaltung von Bäumen auf den AAA-Kaffeeplantagen und in deren Umgebung zielt Nespresso mit seinen Partnern darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der landwirtschaftlichen Gebiete gegenüber den erwähnten Bedrohungen zu stärken und die Plantagen auf natürliche Art und Weise vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Ursprünglich stammen Kaffeepflanzen aus waldigen Ökosystemen – Wald und Nutzpflanzen wirken hier optimal zusammen und schaffen so Vorteile für die Landwirtschaft und das Ökosystem. Diese Symbiose bewirkt somit eine vielfältigere, gesündere Landnutzung und steigert auch die Produktivität und Rentabilität der Plantagen – die Steigerung des Ernteertrages liegt bei 30% bis zu 200%.

Vor allem die Bauern profitieren von den Maßnahmen. Neben technischer Hilfe bei der Umsetzung von Agroforstwirtschaftspraktiken werden den Bauern kostenlos lokal gezüchtete Jungpflanzen zur Verfügung gestellt. Auch für Nespresso ist diese Zusammenarbeit sinnvoll, sind doch hohe Qualitätsansprüche an den Rohkaffee ein wichtiger Grundsatz des Unternehmens. Die kultivierten Bäume spenden Schatten und verstärken somit die sensorischen Profile von Kaffeebohnen in diesen Schattenlagen.

Pilotprojekte in Kolumbien und Guatemala

Deshalb hat der Schweizer Kaffeeexperte vor zwei Jahren mit der Rainforest Alliance und der französischen NGO Pur Projet zwei Pilotprojekte in Kolumbien und Guatemala ins Leben gerufen, die das Problem im wahrsten Sinne des Wortes bei der Wurzel packen. "Das Nespresso Nachhaltigkeitsprogramm ist sehr ehrgeizig und ambitioniert. Wir haben in Kolumbien und Guatemala bereits 130.000 Bäume gepflanzt. Das Ziel bis 2020 lautet, 10 Millionen Bäume in den Anbaugebieten zu setzen", berichtet Tristan Lecomte, Mitgründer und Präsident von Pur Projet. "Nespresso fordert uns sehr in unserer Arbeit. Das gefällt mir persönlich sehr gut", so Lecomte im Rahmen der Tagung des Nespresso Sustainable Advisory Board (NSAB) 2014.


Bisherige Fortschritte und Leistungen

Das erste Projekt startete 2013 im Huehuetenango AAA-Cluster in Guatemala. Nachdem zuvor ausführlich mit den lokalen Kaffeegenossenschaften Rücksprache gehalten wurde, haben Nespresso und seine Partner eine Agrarforstwirtschaftsstrategie erarbeitet und verschiedene Baumsorten ausgewählt, die den lokalen klimatischen Bedingungen gerecht werden. Zwei Ingenieure haben dann vor Ort begonnen rund 150 Bauern dabei zu unterstützen etwa 50.000 Rundholz- und Obstbäume anzupflanzen. In der zweiten Jahreshälfte 2014 hat Nespresso sein Pilotprogramm auf die Region Cauca in Kolumbien mit etwa 200 Bauern ausgeweitet. 2015 wurden auch die Anbaugebiete in Äthiopien und Guatemala mit 200.000 Bäumen in Angriff genommen. Weitere 300.000 beabsichtigt das Unternehmen bis Ende 2015 in Mexiko und Kolumbien zu kultivieren.

Ausblick auf CO2-Effizienz

Mit den Erkenntnissen aus der Pilotphase will das Unternehmen das Programm auf einer breiteren Ebene ausweiten. Mit den, bis zum Jahr 2020 geplanten, 10 Millionen weiteren Bäumen werden jene Rahmenbedingungen geschaffen, die es ermöglichen, die restliche CO2-Bilanz von Nespresso weiter zu reduzieren und zu 100% CO2-effizient zu wirtschaften.


Über Pur Projet

Pur Projet ist eine französische Nichtregierungsorganisation, die 2008 gegründet wurde. Die NGO unterstützt Unternehmen bei der Einbeziehung von Klimafragen in ihre Wertschöpfungskette durch die Aspekte der Erneuerung und Erhaltung von Ökosystemen (Agroforstwirtschaft, Aufforstung, Waldschutz). http://www.purprojet.com

Weitere Informationen zu:

>>> Agroforstwirtschaft Insetting

>>> Spitzenkaffee braucht mehr als nur guten Geschmack

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