Nationalstiftung gibt weitere 22 Millionen Euro für die Forschung

29. September 2015, 13:35
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Gesamtausschüttung steigt damit auf 85 Millionen Euro im laufenden Jahr

Wien – Die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung schüttet weitere 22 Millionen Euro für Forschung aus. Mit den bereits für heuer vergebenen Mitteln in Höhe von 63 Millionen Euro steigt die Gesamtausschüttung für 2015 damit auf 85 Millionen Euro, teilte die Nationalstiftung am Dienstag mit.

Von den neuen Mitteln gehen auf Grundlage einer Empfehlung des Forschungsrats 16 Mio. Euro in die "Stärkung der Forschungsinfrastruktur", vier Millionen Euro in die "Unterstützung von Gründungsinitiativen" und zwei Millionen Euro in "Maßnahmen zur Stärkung der Komplexitätsforschung".

Von 125 Millionen Euro zu 38,7 Millionen

Die 2003 gegründete Nationalstiftung soll v.a. "langfristig verwertbare interdisziplinäre Forschungsmaßnahmen" fördern. Dafür sollten nach ursprünglichen Plänen jährlich 125 Millionen Euro ausgeschüttet werden – finanziert aus Zinserträgen der Oesterreichischen Nationalbank (75 Millionen Euro) und des ERP-Fonds (50 Millionen. Euro). Diese Summen wurden nur in den ersten Jahren erreicht, seit 2007 hat die Zinsentwicklung diesen Vorgaben einen Strich durch die Rechnung gemacht. So wurden im Vorjahr lediglich 38,7 Millionen Euro ausgeschüttet.

Mit der nun erfolgten zusätzlichen Mittelvergabe hat die Nationalstiftung die Milliarden-Schallmauer durchbrochen: Seit 2004 wurden in Summe 1,012 Milliarden Euro für die Forschung zur Verfügung gestellt.

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