Erste Bank Open erhielt 500-Lizenz unbefristet

29. September 2015, 12:38
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Turnierboss Straka: "Nun können wir langfristig planen" – Belag und Bälle werden geändert

Wien – Nun ist die Aufwertung des Wiener Tennis-Turniers auch langfristig gesichert: Die ATP hat den Veranstaltern des Erste Bank Open in der Stadthalle (17. bis 25. Oktober) die ATP-500-Lizenz nun unbefristet abgesegnet. Eine zwar erwartete, aber wichtige Entscheidung, die Turnierboss Herwig Straka freilich freut. "Nun können wir langfristig planen", sagte der Steirer.

Es sei "ein sehr arbeitsintensiver und langwieriger Prozess" gewesen. "Doch jetzt sind sämtliche Verträge unterzeichnet, womit das Wiener Turnier als höchstdotiertes 500er-Event Europas gesichert ist", erklärte Straka. Einmal mehr bedankte sich Straka für die große Unterstützung der Stadt Wien, der Wien Holding und der Wiener Stadthalle. Die Turnierlizenz ist im gemeinsamen Besitz der Veranstalterfirma "emotion" und der Wiener Stadthalle.

Dementsprechend freut sich auch Stadthallen-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer. "Damit wird dieses Turnier nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch aus Sicht der Besucher aufgewertet. Das ist ein starkes Signal sowohl für den Profi-Nachwuchs wie auch für Tennis als Breitensport in Österreich", betonte Gollowitzer.

Neuigkeiten gibt es auch in Sachen Belag, denn der Untergrund wird verändert. "Wir werden einen Rebound-Ace-Belag auflegen, der nicht zu schnell sein wird", sagte Straka. Nicht nur der bisherige Opticourt ist Geschichte, auch die Bälle werden geändert: Ab 17. Oktober wird mit Tretorn gespielt.

Der Kartenvorverkauf läuft weiter prächtig, mittlerweile wird die Auswahl am Viertel- und Semifinal-Tag bereits knapp. (APA, 29.9.2015)

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