Zehn vielversprechende Studien vom Krebskongress in Wien

Ansichtssache29. September 2015, 15:19
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Am Dienstag ging der 18. European Cancer Congress in Wien zu Ende, an dem 20.000 Onkologen aus aller Welt über Erforschung und Therapie von Krebs diskutierten. Eine Auswahl von dort vorgestellten Studien, die die Medizin verändern könnten

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foto: apa/dpa-zentralbild/jan-peter ka

Genetische Besonderheiten wiederkehrender Mammakarzinome

Obwohl die meisten Patientinnen mit Brustkrebs geheilt werden können, kehrt der Krebs bei einer von fünf Frauen zurück – entweder am Ort des ersten Tumors (lokalrezidiv) oder an anderen Stellen des Körpers (Metastasierung). Britische Forscher analysierten Gensequenzen von Tumorgewebe von 1.000 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt waren – 161 davon nicht zum ersten Mal. Beim Vergleich von Gewebeproben zeigten sich genetische Unterschiede zwischen primärem und wiederauftretendem Tumor – mit einigen veränderten Merkmalen, die in späteren Phasen erworben waren, wenn der Krebs wiederkehrte und sich ausbreitete.

Diese Erkenntnis könnte wichtige Auswirkungen auf die personalisierte Medizin haben. Es würde nämlich bedeuten, dass die auf eine spezielle genetische Mutation abzielende Therapie mit Fortschreiten der Erkrankung gewechselt werden müsste.

Die Studie

The driver landscape of breast cancer metastasis and relapse

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