Bankräuber dank Selfies mit erbeutetem Geld überführt

28. September 2015, 08:58
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Pärchen aus den USA macht sich zum Gespött im Internet

Im US-Bundesstaat Ohio haben kompromittierende Selfies zu Festnahmen wegen eines Banküberfalls geführt. Der 28-jährige John Mogan prahlte auf Facebook mit den erbeuteten Dollarbündeln und steckte sie beispielsweise in seinen Mund. Gemeinsam mit seiner Freundin Ashley Duboe nahm er eine ganze Reihe an Fotos auf, die ihn mit der Beute zeigen. Das Duo verriet sich so und wurde nun von der Polizei verhaftet.

Wiederholungstäter

Wie "The Smoking Gun" berichtet, war Mogan gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden. Der 28-jährige war bereits wegen eines anderen Banküberfalls verurteilt worden. Anfang Juli wurde er auf Bewährung vorzeitig entlassen, wenige Wochen später soll er dann gemeinsam mit Duboe eine Bank überfallen haben. Während Mogan in die Filiale marschierte und Geld verlangte, soll Duboe im Fluchtwagen gewartet haben. Zuvor hatte sie Mogans Tättowierungen überschminkt.

YouTube-Bankräuberin

Die beiden US-Amerikaner können sich allerdings damit trösten, nicht die ersten dank Social Media überführten Verbrecher zu sein. 2012 sorgte eine junge Bankräuberin für Aufregung, die ihre Beute stolz auf YouTube präsentierte. Dabei trug sie sogar dieselbe Kleidung wie bei dem Banküberfall. Die Polizei konnte sie umso leichter überführen, da sie in ihrem Profil ihre Sozialversicherungsnummer angegeben hatte. (fsc, 28.9.2015)

  • Mogan prahlte auf Facebook mit zahlreichen Fotos
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    Mogan prahlte auf Facebook mit zahlreichen Fotos

  • Die Freude über die Beute währte nur kurz
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    Die Freude über die Beute währte nur kurz

  • Jetzt sind Mogan und Duboe (wieder) hinter Gittern

    Jetzt sind Mogan und Duboe (wieder) hinter Gittern

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