Tumult in Klagenfurter Notquartier

26. September 2015, 13:28
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Lage an Staatsgrenze in der Steiermark und Kärnten ruhig

Klagenfurt/Graz – In der Flüchtlings-Notunterkunft am Klagenfurter Südring ist es in der Nacht auf Freitag nach einer Meinungsverschiedenheit unter Flüchtlingen zu einem Tumult mit rund 60 involvierten Personen gekommen. Wie die Polizei der APA bestätigte, gab es einen Einsatz mit mehreren Beamten, die die Lage schnell beruhigten. Die Situation an den Grenzen zu Slowenien in Südösterreich war am Samstag ruhig.

Verletzte gab es bei der Auseinandersetzung in Klagenfurt keine, allerdings wurden drei Rädelsführer ins Polizeigefängnis gebracht. Es wurden Fingerabdrücke genommen und Fotos angefertigt. Die drei Flüchtlinge haben Kärnten inzwischen wieder verlassen.

Die innerösterreichische Verteilung von Flüchtlingen auf Notquartiere war unterdessen wie schon in den vergangenen Tagen laufend im Gange. 120 Personen aus dem Klagenfurter Notquartier wurden am Samstagvormittag zu einem Zug nach Salzburg gebracht. Im Quartier verblieben vorerst 330 Migranten. Auch in der steirischen Notquartieren herrschte ein reges Kommen und Gehen, wie Polizeisprecher Fritz Grundnig sagte. Die Notquartiere seien gut ausgelastet, haben aber noch freie Kapazitäten. Regelmäßig trafen Transporte aus dem Burgenland ein. (APA, 26.9.2015)

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