BER wird bei seiner Eröffnung zu klein sein

25. September 2015, 17:36
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Das Kontrollgremium gab 48 Millionen Euro für ein provisorisches Terminal frei

Berlin – Der neue Berliner Hauptstadtflughafen ist noch nicht eröffnet, soll aber von Beginn an mit Millionenaufwand erweitert werden. Dafür hat der Aufsichtsrat am Freitag die ersten Weichen gestellt, wie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) als Vorsitzender des Gremiums sagte. Damit reagieren die Verantwortlichen darauf, dass der Neubau vom geplanten Start 2017 an zu klein sein wird.

Das Kontrollgremium gab 48 Mio. Euro für ein provisorisches Terminal frei, das ab 2018 als Regierungsflughafen dienen soll. Für weitere 17 Millionen Euro wird das neben dem neuen Flughafen liegende alte Schönefelder Terminal erweitert und renoviert, damit es nach dem BER-Start noch fünf Jahre genutzt werden kann.

Allerdings ist der Terminplan für die Eröffnung des Airports wieder unter Druck geraten. "Es gehört zur Wahrheit dazu, dass es knapp wird mit den Zeiten", sagte Müller. Noch seien die zeitlichen Puffer nicht aufgebraucht, es gebe aber nicht mehr viel Spielraum. Geplant sei, den Flughafen im Herbst 2017 zum Winterflugplan in Betrieb zu nehmen, sagte Müller. (APA/dpa, 25.9.2015)

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