Altach setzt gegen Grödig auf eigene Heimstärke

25. September 2015, 13:45
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Canadi zog positive Quartals-Bilanz – Schöttel baut auf Erinnerung an erstes Saisonduell

Altach/Grödig – Der SCR Altach will die zuletzt wiedergewonnene Heimstärke am Samstag gegen den SV Grödig festigen. Nach einem durchwachsenen Saisonstart erinnerten die Vorarlberger beim bisher letzten Auftritt vor eigenem Publikum, dem 2:0 gegen Rapid, wieder an jene Mannschaft, die in der vergangenen Spielzeit in der Cashpoint-Arena neun Siege en suite eingefahren hatte.

An diese Erfolge soll im Heim-Doppel gegen Grödig und eine Woche später gegen die Austria angeknüpft werden. "Aus diesen beiden Spielen sind sechs Punkte unser Ziel", erklärte Trainer Damir Canadi.

Derzeit hält seine Mannschaft bei neun Punkten – und das nach neun Runden. Da die Vorarlberger bisher aber im Cup und Europacup nicht enttäuschten, fiel Canadis Quartal-Bilanz halbwegs zufriedenstellend aus. "Der Start war ganz okay. Wir haben 7 von 14 Pflichtspielen gewonnen, das ist nicht schlecht", sagte der Wiener.

Gegen Grödig soll nun ein weiterer Erfolg dazukommen, auch wenn Canadi warnte: "Ich kann nicht verstehen, wieso die Grödiger im Vorhinein als Abstiegskandidat bezeichnet worden sind. Sie sind sehr gut aufgestellt und wir haben keinen Grund, sie zu unterschätzen."

Auch Grödig-Coach Peter Schöttel war voll des Lobes für den Gegner. "Das ist eine über zwei, drei Jahre zusammengewachsene Mannschaft, die noch dazu sehr heimstark ist."

Optimistisch stimmt den Ex-Rapid-Trainer unter anderem der 2:1-Sieg im ersten Saisonduell. "Wir werden uns sicherlich daran erinnern, was wir damals alles richtig gemacht haben. Und wir werden alles daran setzen, damit wir mit zumindest einem Punkt die Heimreise antreten können", kündigte Schöttel an. (APA, 25.9.2015)

SCR Altach – SV Grödig (Altach, Cashpoint-Arena, 18.30 Uhr, SR Lechner). Bisheriges Saisonergebnis: 1:2 (a). 2014/15: 3:3 (a), 3:1 (h), 1:0 (a), 2:0 (h)

Altach: Lukse – Lienhart, Ortiz, Zwischenbrugger, Schreiner – Ngwat-Mahop, Netzer, Hofbauer, Roth, Harrer – Seeger

Ersatz: Kobras – Pöllhuber, Tajouri, Jäger, Salomon, Luxbacher, Prokopic, Barrera

Es fehlen: Zech (Bänderriss im Knöchel), Aigner (erkrankt), Schilling (nach Schulterverletzung bei Amateuren), Galvao (Knieverletzung)

Fraglich: Prokopic (angeschlagen)

Grödig: Schlager – T. Kainz, Maak, Pichler, Strobl – Brauer, Rasner – Venuto, Djuric, Denner – Wallner

Ersatz: Swete – Itter, Völkl, Goiginger, Strauss, Schütz, Sulimani, Gschweidl

Es fehlt: D. Baumgartner (Kreuzbandriss), Derflinger (Muskelprobleme)

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