Türkei: 36 Tote bei Gefechten zwischen Armee und PKK-Kämpfern

25. September 2015, 13:56
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Zwei Soldaten und und 34 kurdische Kämpfer unter den Toten

Ankara – Bei Angriffen im Südosten der Türkei sind seit Donnerstag Sicherheitskreisen zufolge zwei türkische Soldaten und 34 Kämpfer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) getötet worden. Die Kämpfer hätten nahe der türkisch-irakischen Grenze das Feuer auf Regierungstruppen eröffnet, hieß es am Freitag. Bei einer darauf folgenden und von Luftangriffen begleiteten Vergeltungsaktion des türkischen Militärs seien 34 Aufständische getötet worden.

Wie der Generalstab in einer Erklärung weiter mitteilte, wurden "34 Terroristen neutralisiert". Die Angaben ließen sich von unabhängiger Seite nicht überprüfen. Die PKK gab zunächst keine Erklärung ab.

Seit Ende Juli eskaliert der Konflikt zwischen türkischer Regierung und PKK. Die überwiegend von Kurden bewohnte Region ist nach dem Scheitern eines Waffenstillstands zum Brennpunkt der Auseinandersetzungen zwischen Zentralregierung und PKK geworden, die für mehr Autonomie der Kurden kämpft. Die Armee fliegt regelmäßig Luftangriffe im Nordirak und der Türkei. Die PKK wiederum greift Sicherheitskräfte an. Seit Ende Juli sind bei Gefechten und Anschlägen in der Türkei mindestens 240 Menschen getötet worden. (Reuters, APA, 25.9.2015)

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