Burgtheater: Arbeitsgerichtliche Verfahren bleiben vorerst ruhend

25. September 2015, 08:19
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Vorerst für weitere sechs Monate – Wiederaufnahme hängt vom Abschluss des Strafverfahrens ab – Ex-Burgtheater-Direktor Hartmann nicht mehr von Kanzlei Kunz Schima Wallentin vertreten

Wien – Die von Ex-Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann und der ehemaligen kaufmännischen Geschäftsführerin Sylvia Stantejsky angestrengten arbeitsgerichtlichen Verfahren gegen ihre Kündigungen sind für weitere sechs Monate ruhend gestellt. Das sagte Burgtheater-Anwalt Bernhard Hainz. Die Ermittlungen der Korruptionsstaatsanwaltschaft sind unterdessen weiter am Laufen.

Ein Sprecher der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft erklärte, dass die Beweisaufnahmen in der Causa Burgtheater noch nicht abgeschlossen seien. Derzeit würden eine Vielzahl an Unterlagen gesichtet und ausgewertet. Weiters habe man einen Sachverständigen beigezogen, der Fragen wie den Zeitpunkt einer etwaigen Zahlungsunfähigkeit, die Höhe der Zuwendungen insbesondere seitens des Bundes und die Höhe allfälliger Gläubigerausfälle für ein Gutachten behandelt, so der Sprecher. Am Laufen seien auch nach wie vor Einvernahmen von Zeugen und Auskunftspersonen.

Wann die arbeitsrechtlichen Verfahren wieder aufgenommen werden, hängt vom Abschluss des Strafverfahrens ab, wie Stantejsky-Anwältin Isabell Lichtenstrasser der APA mitteilte. Eine Neuigkeit gibt es auf Seite Hartmanns: Er wird nicht mehr von der Kanzlei Kunz Schima Wallentin vertreten. Das erklärte seine nunmehr Ex-Anwältin Katharina Körber-Risak auf APA-Anfrage. Hartmann selbst war über seinen nunmehrigen Arbeitgeber Servus TV vorerst nicht erreichbar. (APA, 25.9.2015)

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