Xbox-Chef: Hoffe nicht, dass sich Virtual Reality durchsetzt

28. September 2015, 12:34
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Für Phil Spencer macht Zusehen und Kommentieren den Charme von Videospielen aus

Während Sony mit Project Morpheus an einer Virtual Reality-Erweiterung für die Playstation 4 bastelt, hat Microsoft noch kein eigenes Produkt angekündigt. Partnerschaften mit Oculus und Valve zeigen allerdings, dass auch der Xbox-Hersteller das neue Nutzungserlebnis ernst nimmt. Xbox-Chef Phil Spencer hofft dennoch nicht, dass sich VR-Headsets durchsetzen. "Ich liebe es, mit meinen Kindern im Wohnzimmer Videospiele zu spielen", so Spencer gegenüber Gamespot, "ich liebe es auch, wenn Menschen zusammenkommen und sich ansehen, was im Spiel passiert – und darüber lachen. Genau das macht Gaming aus."

Nur wenige Spiele für virtuelle Realität gemacht

Spencer denkt, dass Virtual Reality nur für bestimmte Arten von Videospielen geeignet seien. Nintendos Super Mario-Reihe lebe laut Spencer etwa durchaus davon, dass man gemeinsam nach Sternen suche und das Spiel mit anderen erlebe. Das könne Virtual Reality, auch wenn diese durch soziale Netzwerke vernetzt sei, nicht ersetzen. "Ich glaube nicht, dass Virtual Reality der einzige Weg sein sollte, um Videospiele zu erleben", so Spencer.

Ab 2016 erhältlich

Gamer können Spencers Theorien spätestens 2016 selbst überprüfen: Dann soll Sonys Project Morpheus auf den Markt kommen. Auch das Oculus Rift dürfte in den nächsten Monaten fertig werden. Microsoft hat mit der "HoloLens" allerdings eine "Augmented Reality"-Brille gebaut, in der sich ebenfalls Spiele entwickeln lassen. Auch das sei laut Spencer eine "komplexe Angelegenheit". (fsc, 28.9.2015)

  • Xbox-Chef Phil Spencer will vorrangig weiter am Fernsehbildschirm spielen
    foto: reuters/nicholson

    Xbox-Chef Phil Spencer will vorrangig weiter am Fernsehbildschirm spielen

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