SPÖ will mit "Rotem Telefon" näher an die Bürger

24. September 2015, 12:41
138 Postings

Service-Hotline mit SPÖ-"Vertrauensanwälten" soll 2016 starten

Wien – Mit einer Service-Hotline will die SPÖ den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern stärken. Wer etwa Probleme bei der Schulwahl oder der Wohnungssuche habe, könne ab 2016 über das "Rote Telefon" regionale "Vertrauensanwälte" der Partei kontaktieren, so Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid. Begegnen will Schmid damit den mittlerweile bis in den Mittelstand reichenden "Abstiegsängsten".

SPÖ will Brücke schlagen

"Viele Menschen kennen die Möglichkeiten nicht, die ihnen zur Verfügung stehen", meinte Schmid. Aufgabe der SPÖ sei es daher, eine Brücke zu schlagen – sowohl hin zum staatlichen Sozialsystem als auch zu NGOs wie der Volkshilfe oder der Caritas.

Ehrenamtliche "Vertrauensanwälte" will die Partei dafür sukzessive in allen Bezirken und größeren Gemeinden rekrutieren. Übernehmen sollen die Aufgabe etwa Gemeinderäte, die eine eigene Schulung am "Renner Institut" der SPÖ erhalten sollen, um eine "kompetente Beratung" der Hilfesuchenden zu ermöglichen.

Handynummer als Hotline

Starten soll das Projekt 2016. Die Telefonnummer (0664/88540600) ist zwar bereits aktiv, Anrufer landen aber in der SP-Zentrale – die Ausbildung der regionalen "Vertrauensanwälte" starte gerade erst, sagte Schmid. (APA, 24.9.2015)

  • SP-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid präsentiert das Rote Telefon, hier im Bild mit SP-Kommunikationschef Matthias Euler-Rolle.
    foto: spö

    SP-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid präsentiert das Rote Telefon, hier im Bild mit SP-Kommunikationschef Matthias Euler-Rolle.

Share if you care.