Euro am Nachmittag weiter im Plus

30. September 2015, 11:18
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Gemeinschaftswährung zuletzt bei 1,1220 – Inflationsrate im Euroraum im September wieder im negativen Bereich

Wien – Der Euro hat am Dienstagvormittag gegenüber dem US-Dollar weiter etwas höher tendiert. Gegen 11.00 Uhr stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1220 Dollar, nach 1,1204 Euro beim Richtkurs der Europäischen Zentralbank (EZB) am Vortag.

Die Inflationsrate in der Eurozone ist im September in den negativen Bereich gerutscht: Die Preise sind um 0,1 Prozent gesunken. Analysten hatten erwartet, dass das Preisniveau stagnieren wird. Es ist der erste Rückgang des Preisniveaus seit März, als die EZB ihr milliardenschweres Anleihekaufprogramm startete. Der Euro-Dollar-Kurs reagierte auf die Zahlen kaum, die Gemeinschaftswährung bewegte sich weiter rund um 1,1220 Dollar.

Am Nachmittag könnte in den USA dann der monatliche Arbeitsmarktbericht der privaten Instituts ADP für Aufmerksamkeit sorgen. Er wird traditionell kurz vor den offiziellen Regierungszahlen veröffentlicht – diese stehen am Freitag auf der Agenda. Im Hinblick auf die kürzlich aufgeschobene Zinswende in den USA dürften die Zahlen für die Anleger von großem Interesse sein. Der Arbeitsmarkt ist eine wichtige Größe für die Geldpolitik der Notenbank Fed.

Außerdem werden zwei US-Notenbanker am Nachmittag Reden halten: Fed-Chefin Janet Yellen und William Dudley, der Präsident der Notenbank-Filiale in New York. Auch hier werden die Anleger genau auf mögliche Hinweise auf den Zeitpunkt der Zinswende achten. Daneben steht noch der Einkaufsmanagerindex aus der Region Chicago am Programm. Hier wird am Markt ein leichter Rückgang erwartet. (APA, 30.9.2015)

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