Roadmovies, die Lust aufs Reisen machen

24. Februar 2016, 05:30
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Von "Rain Man" bis "Thelma & Louise": Hier sind Filme, die richtig Lust auf einen Road Trip machen – eine streng subjektive Auswahl

Road Trip (von Ithaca, N.Y. nach Austin, Texas)

Die College-Komödie trägt's bereits im Namen: Um sein irrtümlich an seine Freundin verschicktes Video abzufangen, machen sich Josh und seine eigenartigen Freunde auf den Weg nach Austin (Texas) und erleben dabei einige haarsträubend-dämliche Abenteuer.

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Little Miss Sunshine (von New Mexixo bis Kalifornien)

Verkorkste Familie in einem schrottigen VW Bus unterwegs zu einem Schönheitswettbewerb an dem die jüngste Tochter teilnehmen soll: Die wunderbaren Charaktere und die herzerwärmende Story über eine Außenseiterfamilie machen aus diesem Film einer der besten Komödien aller Zeiten.

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Im Juli (von Hamburg bis Istanbul)

Bei diesem ungewöhnlichen Road Trip durch halb Europa geht es darum, die wahre Liebe zu finden, wobei natürlich nicht immer alles so ist, wie es scheint. Nachdem Referandar Daniel (Moritz Bleibtreu) seine Traumfrau Melek (Idil Üner) trifft, setzt er sich kurzerhand hinters Steuer, um ihr in die Türkei zu folgen. Dabei gabelt er die Autostopperin Juli (Christiane Paul) auf und erlebt mit ihr schräge Abenteuer auf ihren Stopps in Bayern, Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

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Rain Man (von Ohio bis nach Kalifornien)

Ein Klassiker, den man gesehen haben muss. Man sieht die Verwandlung eines aalglatten, egoistischen Autohändlers (Tom Cruise), der sich unter Einfluss seines autistischen Bruders (Dustin Hoffman) zum Positiven verändert. "Levinson platziert die Kamera, Cruise gibt die Stichworte, und Dustin Hoffman spielt. 'Rain Man' ist unwiderstehlich, weil er wie alle großen Hollywoodfilme von Hollywood selber handelt, von der autistischen Einsamkeit des Stars", schrieb "Die Zeit" 1989. Großes Kino.

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Easy Rider (von Ballarat bis nach New Orleans)

Dieser Film steht für alles, was einen amerikanischen Road Trip vordergründig ausmacht: Freiheit und Ungezwungenheit. Ein Kultfilm, der dem "New Hollywood" zum Durchbruch verhalf.

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Sideways (von Los Angeles bis nach Santa Barbara)

Zwei Freunde, Miles und Jack, brechen auf, um es auf einen Edeljunggesellenabschied mit vorzüglichem Wein noch einmal ordentlich krachen zu lassen. Aber quasi schon in der ersten Kurve geraten sie mit ihrem Vorhaben ins Schleudern. Ganz im Gegensatz zur sanften Hügellandschaft der kalifornischen Weinstraße ist diese dramatische Topographie von biografischen Verwerfungen und emotionalen Sackgassen durchzogen, in denen sich Miles und Jack stets aufs Neue verfransen.

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Die Reise des jungen Che (von Buenos Aires bis nach San Francisco)

Der Anführer der kubanischen Revolution Che Guevara erzählt in seinen Tagebüchern die Abenteuer die er und sein bester Freund Alberto Grando mit dem Mortorrad, zu Fuß, per Schiff oder Anhalter erlebt haben, als sie gemeinsam mit ihren Motorrädern durch Südamerika gefahren sind.

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Thelma & Louise (von Oklahoma bis nach Mexiko)

Für viele ist dieser Film das beste Frauen-Roadmovie ever. Es geht um zwei Frauen, hervorragend besetzt mit Susan Sarandon und Geena Davis, die zu einer Berghütte aufbrechen – und zu guter Letzt auf der Flucht vor ihrem bisherigen Leben sind. Regisseur Ridley Scott hat sie zu Heldinnen gemacht. Aber auch die Landschaftsaufnahmen sind spektakulär. (max, 24.2.2016)

mgm
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