Great Barrier Reef muss weiter um sein Überleben kämpfen

21. September 2015, 12:45
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Aktueller Bericht sieht kaum Fortschritte beim Schutz des weltgrößten Korallenriffs

Sydney – Trotz seiner Einzigartigkeit und seines Status als Weltnaturerbe kämpft das Great Barrier Reef im Nordosten Australiens weiterhin ums Überleben. Dies geht aus einem am Montag von der australischen Regierung veröffentlichten Bericht hervor. Besonders beunruhigend sei, dass es kaum Fortschritte beim Schutz des weltgrößten Korallenriffs gegeben habe, sagte Steven Miles, der Umweltminister des Bundesstaates Queensland, nach Angaben des australischen "Guardian".

Um die Hälfte geschrumpft

Die durch den Klimawandel ansteigenden Meerestemperaturen zerstören die Korallen. Vor allem die Küstengebiete des rund 2.300 Kilometer langen Riffs könnten sich von den Schäden nicht schnell genug erholen. Das Great Barrier Reef hat in den vergangenen 30 Jahren etwa die Hälfte seiner Korallendecke eingebüßt.

Das Riff war in diesem Jahr nicht auf die Rote Liste des gefährdeten Weltnaturerbes gekommen. Allerdings forderte das Unesco-Welterbekomitee die australische Regierung auf, bis Dezember 2016 Fortschritte beim Schutz nachzuweisen.

Das Great Barrier Reef gibt rund 14.000 Arten von Meerestieren Lebensraum. Es erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 200.000 Quadratkilometer. (APA/red, 21.9.2015)

  • Das weltgröße Korallenriff kämpft weiterhin um seine Existenz. Fortschritte beim Schutz des Weltnaturerbes sind kaum zu sehen.
    foto: ap photo/queensland tourism

    Das weltgröße Korallenriff kämpft weiterhin um seine Existenz. Fortschritte beim Schutz des Weltnaturerbes sind kaum zu sehen.

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