Pattstellung im Davis-Cup-Halbfinale

18. September 2015, 22:00
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Jeweilige Nummer-eins-Spieler setzten sich durch – Schweizer im Play-off auf Kurs Klassenerhalt

Glasgow/Brüssel – Nach dem ersten Tag der Davis-Cup-Halbfinali in Glasgow und Brüssel steht es jeweils 1:1. In den vier Einzeln setzten sich jeweils die Nummer-eins-Spieler durch. Andy Murray brachte Großbritannien gegen Australien mit einem glatten Drei-Satz-Erfolg über Thanasi Kokkinakis in Front, dann glich aber Bernard Tomic in vier Sets gegen den überraschend nominierten Daniel Evans aus.

Auch im zweiten Semifinale zwischen Belgien und Argentinien setzte sich zunächst die Nummer eins der Gastgeber mit 7:5,7:6(3),6:3 über Federico Delbonis durch, sein Landsmann Steve Darcis konnte dann aber nicht wie erhofft auf 2:0 für die Belgier stellen, die auf das erste Endspiel im Traditionsbewerb seit 1904 hoffen. Darcis unterlag Leonardo Mayer in vier Sätzen mit 6:7(5),6:7(1),6:4,3:6. Die Doppel am Samstag können in beiden Fällen also für eine Vorentscheidung sorgen.

In den Davis-Cup-Halbfinali Großbritannien – Australien und Belgien – Argentinien steht es nach dem ersten Tag jeweils 1:1. Den Doppeln von Samstag kommt vorentscheidende Bedeutung zu. Stellen die Briten am Samstag auf 2:1, könnte Andy Murray am Sonntag schon im Auftakt-Einzel das erste Finale seiner Mannschaft seit 1978 fixieren.

Im Weltgruppen-Play-off hat sich vorerst nur Titelverteidiger Schweiz gegen Österreich-Bezwinger Niederlande einen klaren Vorteil verschaffen können. Stan Wawrinka setzte sich zum Auftakt als Nummer vier der Welt gegen Thiemo de Bakker, die Nummer 144, aber nur mit viel Mühe mit 2:6,6:3,4:6,6:3,7:5 durch. Im vierten Satz war Wawrinka schon 0:3 zurückgelegen, ehe ihm neun Games en suite gelangen. US-Open-Finalist Roger Federer hatte gegen Jesse Huta Galung beim 6:3,6:4,6:3 dann keine Mühe. (APA, 18.9.2015)

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