Reisebüro Ruefa will Beratungsklau mit Gebühr bekämpfen

18. September 2015, 13:49
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Bei tatsächlicher Buchung soll Beratungshonorar aber nicht verrechnet werden

Österreichs größte Reisebürokette Ruefa überlegt eine Beratungsgebühr für die Erstellung von Rundreisen und komplizierte Kundenanfrage zu verlangen, um Beratungsklau zu verhindern. Viele Kunden würden sich ein umfangreiches Angebot ausarbeiten lassen und sich dann nicht mehr melden, sagte Harald Nograsek, Generaldirektor der Ruefa-Mutter Verkehrsbüro Group, am Freitag vor Journalisten in Wien.

"10 Euro werden es nicht sein"

Ruefa-Mitarbeiter würden im Schnitt mehrere Stunden in die Erstellung eines individuellen Reiseplans verwenden. Die normale Buchung soll natürlich kostenfrei bleiben, erklärte Nograsek. Ein konkretes Datum für die Einführung des Beratungshonorars und die entsprechende Höhe wollte er noch nicht nennen. "10 Euro werden es nicht sein", so der Touristiker. Bei Buchung der Reise werde Ruefa-Kunden die Gebühr dann nicht verrechnet.

Der Fachhandel – vor allem Elektrohändler – kämpfen gegen Beratungsklau, haben aber bisher noch keine wirkliche Lösung gefunden. Viele Kunden informieren sich im Fachgeschäft und kaufen dann doch billiger online ein. (APA, 18.9. 2015)

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